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International Women's Day: Gender pay gap in Europe - FRANCE 24 English

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In Europa verdienen Frauen für dieselbe Arbeit im Schnitt 16 % weniger als Männer. Das Erklärvideo zeigt, dass sich bereits bei der Einstellung von höheren Positionen geschlechterparteiisch eher für die Männer entschieden wird. Diese verdienen dann meist auch mehr als die Frauen. Weiterhin werden Statistiken zu verschiedenen europäischen Ländern verglichen.

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Hannah Neumann, Mitglied des Europäischen Parlaments, spricht sich für eine feministische Europäische Außen- und Sicherheitspolitik aus. Sie fordert mehr Vielfalt an Verhandlungstischen, speziell eine Frauenquote von 50% im Europäischen Auswärtigen Dienst, sowie stärkere finanzielle Unterstützung für entwicklungspolitische Projekte, die Gendergerechtigkeit zum Ziel haben, klar definierte Ziele des nächsten Gender Action Plans und die Ratifizierung der Istanbul Konvention.

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Prof. Dr. Shalini Randeria, Rektorin des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (OWM Wien), referiert zum Rückschlag gegen reproduktive Rechte, der Rückkehr des Pronatalismus.

Antifeministische und ultrakonservative Kräfte sind in ganz Europa auf dem Anstieg. Das hat besonders starke Auswirkungen auf reproduktive Rechte. Randeria erläutert Antinatalismus, dem Einschränken von Geburten, sowie Pronatalismus, dem Fördern von Geburten. Beide Konzepte sind entscheidende Einschnitte in die reproduktive Autonomie und verwoben mit Nationalismus und Rassismus. Randeria beginnt damit, festzustellen, dass reproduktive Rechte schon immer für viele Frauen aufgrund der Herkunft oder Klasse de facto eingeschränkt waren und nur einer privilegierten Minderheit zugesprochen wurden. Mit einem Fokus auf Pronatalismus erklärt Randeria das nationalistische Bestreben, weiße Familien zu vermehren und die Panik vor dem „Aussterben“ – eine Haltung, die zutiefst von Eugenik (Wissenschaft von der Verbesserung der Erbanlagen in der menschlichen Bevölkerung)  geprägt ist und immer gesellschaftsfähiger wird. Bevölkerungspolitik ist immer mit Fragen um Migration verknüpft. Nicht nur in osteuropäischen Ländern besteht dieses Phänomen – Randeria erläutert speziell Beispiele aus Dänemark, Schweden und Deutschland.

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100 Jahre nach dem Erlangen des Frauenwahlrechts sind Frauen* nun als politische Akteur*innen anerkannt. Doch in ganz Europa schwindet das gesamtgesellschaftliche Vertrauen in die Demokratie. Immer weniger Menschen haben das Gefühl, durch ihre Stimmen etwas verändern zu können – gerade auf wirtschaftlicher Basis. Mithu Sanyal fragt, wieviel Einfluss demokratische Przesse noch auf wirtschaftliche Fragen haben. Sie betont, dass das Bestehen des Patriarchats in die kapitalistische Ordnung verwickelt ist. Feminist*innen dürfen im Streben nach politischer Veränderung die Wirtschaft nicht außer Acht lassen.

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Adel Onodi ist Schauspielerin, Sängerin und Aktivistin für Transrechte. In ihrem Heimatland Ungarn kämpft sie mit Transfeindlichkeit. Adel Onodi nutze ihre Theaterstücke und ihren Aktivismus, um Transmenschen in Ungarn mehr Sichbarkeit zu geben. In ganz Europa erleben Transmenschen physische Gewalt, Diskriminierung und müssen immer noch darum kämpfen, dass ihre Identität gesetzlich anerkannt wird. Aktivist*innen wie Adel Onodi fordern ein, vom Staat und der Gesellschaft mit Respekt behandelt zu werden. Trotz Morddrohungen und Versuchen, sie zum Schweigen zu bringen, bewahrt Adel Onodi Hoffnung. Sie lässt sich nicht einschüchtern und ist zuversichtlich, dass sich etwas in ihrem Heimatland bewegt.

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Die Europäische Union rühmt sich mit Werten der Gleichberechtigung – allerdings genießen EU Bürger*innen diese Werte nur in der Theorie. Seit Jahren verschlechtern sich Frauenrechte. Feminismus polarisiert in der EU. Zwar hat beispielsweise die spanische Regierung mit elf Ministerinnen und einem Frauenanteil von 60% den größten Frauenanteil in Europa, doch wächst der anti-feministische Widerstand stetig. Laut dem Gleichberechtigungsindex hat sich die Lage für Frauen seit 2005 kaum verbessert. Während die Gesundheitsversorgung Fortschritte macht und Frauen mehr Geld verdienen, bleiben Themen wie sexuelle Gewalt auf der Strecke. Jede dritte Frau hat physische oder sexuelle Gewalt erfahren. Gerade in Ungarn, Polen und Italien erwirken ultrakonservative Parteien einen Rückgang der Frauenrechte: Nationalistische Interessen gegen Migration sollen das Bild einer „traditionelle Familie“ aufrechterhalten, Gender Studien werden an Universitäten verboten, Frauenhäuser verlieren die Finanzierung und Abtreibungsgesetze werden verschärft.

Be yourself aber jemand anderes: Die Identitäts-Kunst von Maria Guta | Arte TRACKS - Arte TRACKS

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Für Choreografie ist Gender ein Hindernis das überwunden werden muss, um die Tänzer*innen zu befreien. Die Choreograf*innen Luiga Riva und Mette Ingvartsen wollen ihre Tänzer*innen aus dem Klischee-Korsett befreien. Mit Klebebandmuskeln werden männliche Schönheitsideale parodiert und mit zusammengebundenen Beinen die Einschränkungen von Frauen  metaphorisch sichtbar gemacht.

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Das hier gezeigte Video ist die erste Episode "Why School Is So Challenging With ADHD | Body Language". Es spiegelt auf visueller und metaphorischer Ebene Probleme in der Jugend und Schule mit ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) wider, aber auch, wie die richtige Diagnose das Leben verändern und wie man mit dem richtigen Umgang Empowerment daraus ziehen kann.

Die komplette 2. Staffel gibt es hier. Die Episodenübersicht:

  1. Why School Is So Challenging With ADHD | Body Language

  2. What It Feels Like To Have Depression | Body Language

  3. What Body Dysmorphic Disorder Feels Like | Body Language

  4. Reclaiming My Body After Rape: Living With PTSD

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Marktplatz: teilnehmende Organisationen und Kooperationspartner*innen stellen sich vor

Die Netzwerktagung „Haltung zeigen“ bot gleichstellungspolitischen und feministischen Akteur*innen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus zu bekommen. Sie gab Raum, Erfahrungen im Umgang mit antifeministischen Angriffen in der eigenen beruflichen, ehrenamtlichen, politischen oder NGO-Praxis mit Menschen aus verschiedenen Kontexten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Es wurden gemeinsam Strategien im Umgang mit Antifeminismus ausgewertet und weiterentwickelt. Die Beiträge und Impulse bezogen nach Möglichkeit intersektionale Perspektiven und Ansätze ein, insbesondere die Verquickung von Sexismus und (antimuslimischem) Rassismus.


Andere Ausschnitte aus der Veranstaltung:

I. Begrüßung, Grußworte, Einführung

II. Feminismus in Krisenzeiten – Was heißt Solidarität?

III. Angriff auf die Demokratie? Antifeminismus in Deutschland und Europa.

V. Ursachenforschung 1: Wie begünstigen Rechtspopulismus und Autoritarismus antifeministische Einstellungen / Haltungen?

VI. Wider den Hass, feministisch und solidarisch

VII. Ursachenforschung 2: Wie wirken sich Männlichkeitskonstruktionen auf antifeministische Einstellungen / Haltungen aus?

VIII. Ursachenforschung 3: Welche Rolle spielen soziale Fragen für antifeministische Einstellungen / Haltungen?

IX. Gemeinsam gegen Antifeminismus: Netzwerk-Marktplatz

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Vortrag: Netzwerkkonferenz Haltung zeigen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Vortrag von Prof. Dr. Annette Henninger (Philips-Universität Marburg)

Die Netzwerktagung „Haltung zeigen“ bot gleichstellungspolitischen und feministischen Akteur*innen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus zu bekommen. Sie gab Raum, Erfahrungen im Umgang mit antifeministischen Angriffen in der eigenen beruflichen, ehrenamtlichen, politischen oder NGO-Praxis mit Menschen aus verschiedenen Kontexten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Es wurden gemeinsam Strategien im Umgang mit Antifeminismus ausgewertet und weiterentwickelt. Die Beiträge und Impulse bezogen nach Möglichkeit intersektionale Perspektiven und Ansätze ein, insbesondere die Verquickung von Sexismus und (antimuslimischem) Rassismus.


Andere Ausschnitte aus der Veranstaltung:

I. Begrüßung, Grußworte, Einführung

II. Feminismus in Krisenzeiten – Was heißt Solidarität?

III. Angriff auf die Demokratie? Antifeminismus in Deutschland und Europa.

V. Ursachenforschung 1: Wie begünstigen Rechtspopulismus und Autoritarismus antifeministische Einstellungen / Haltungen?

VI. Wider den Hass, feministisch und solidarisch

VII. Ursachenforschung 2: Wie wirken sich Männlichkeitskonstruktionen auf antifeministische Einstellungen / Haltungen aus?

VIII. Ursachenforschung 3: Welche Rolle spielen soziale Fragen für antifeministische Einstellungen / Haltungen?

IX. Gemeinsam gegen Antifeminismus: Netzwerk-Marktplatz

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