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Selbstbestimmung

Hauptsache, du kriegst kein Kind – Sterilisation von Menschen mit Behinderungen - andererseits

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Beschreibung

In diesem Video geht es um (sexuelle) Selbstbestimmung, Verhütung, Sterilisation und den Wunsch nach Elternschaft von Menschen mit Behinderungen. Es geht darum, dass bis heute trotz entsprechenden rechtlichen Regelungen in Deutschland und Österreich Menschen mit Behinderungen sterilisiert werden, ohne das wirklich selbstbestimmt entschieden zu haben. Zwei Journalistinnen der Redaktion Andererseits  berichten hier darüber, dass Ärzt*innen das Recht teilweise nicht gut genug kennen, es oft fehlende Informationen für und über Menschen mit Behinderungen gibt und damit einhergehend fehlende Barrierefreiheit, fehlender Schutz vor Gewalt und fehlende Aufklärung. Insgesamt wird eine mangelhafte Datenlage festgestellt und betont, dass es viele Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen in Hinblick auf selbstbestimmte Elternschaft gibt. Für diese Recherche haben die Journalistinnen mit über 100 Menschen im deutsch-sprachigen Raum gesprochen und damit die umfassendste Recherche zu Sterilisation und Verhütung von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten in diesem Kontext gemacht. In dem Video kommen Menschen mit Lern-Schwierigkeiten zu Wort, die zu ihrem Kinderwunsch und ihren Erfahrungen im Kontext der Sterilisation interviewt wurden. Außerdem kommen auch Ärztinnen zu Wort, die beispielsweise darum gebeten wurden, Sterilisationen vorzunehmen. Ein Prüfer der Vereinten Nationen spricht darüber, dass Österreich und Deutschland im Rahmen der Staatenprüfung der UN die Behindertenrechtskonvention nicht umfassend umsetzen, da z.B. noch solche Sterilisationen ohne Einwilligung stattfinden.

Zur Doku

 

Beschreibung

Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.

Beschreibung

Der Dokumentarfilm zeigt drastische Fälle der Verweigerung von Schwangerschaftsabbrüchen in Europa. 2016 starb Valentina Milluzzo in Italien an einer Blutvergiftung. Obwohl bereits eins der Zwillinge im 5. Monaten starb und das andere sehr geringe Überlebenschancen hatte, verweigerten die Ärzt*innen in der Klinik den Schwangerschaftsabbruch. Sie begründeten dies mit dem noch hörbaren Herzschlag des anderen Zwillings. In Italien sind Abbrüche zwar legal möglich, jedoch dürfen Ärzt*innen aus „Gewissensgründen“ diese ablehnen. Man sollte dabei beachten, dass die meisten italienischen Geburtskliniken unter katholischem Einfluss stehen und rund 70 % diese Gewissensklausel wahrnehmen. Vier Jahre zuvor starb in Irland Savita Halappanavar in der 17. Schwangerschaftswoche ebenfalls an einer Blutvergiftung, weil auch ihr ein Schwangerschaftsabbruch trotz Fehlgeburt verweigert wurde. Irland hatte zu der Zeit eines der strengsten Gesetze gegen Schwangerschaftsabbrüche, das diese als illegal behandelt. Die Gesetze sind auch dort stark durch die katholische Kirche beeinflusst und verbaten Abbrüche selbst bei Vergewaltigung, Inzest oder kranken Föten. Nachdem der Fall von Halappanavar publik wurde, kämpften viele Aktivist*innen für eine Gesetztesänderung, die letztendlich im Mai 2018 zu einem Referendum führten.

Die österreichischen Filmemacher*innen wollten mit der Doku auch auf die dort geltende Gewissensklausel aufmerksam machen. Weiterhin zeigt diese Doku auch Fälle, in denen schwangere Personen aufgrund strikter und ambivalenter Gesetze gegen den Schwangerschaftsabbruch nah dem Tod entkamen, körperliche und seelische Folgen davon trugen oder immense Hürden und Wege auf sich nehmen mussten.

"Ours to Tell" | Planned Parenthood + We Testify Video - Planned Parenthood

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Beschreibung

Brittany, Hannah, Nick und Ylonda haben etwas gemeinsam: sie alle haben sich in der Vergangenheit für eine Abtreibung entschieden und damit eine wichtige Voraussetzung für ihr selbstbestimmtes Leben gesetzt. Eine Abtreibung kann vielfältige Gründe haben: Finanzielle Schwierigkeiten, vorhandene Kinder, Kinderwünsche zu einem späteren Zeitpunkt, keinen Kinderwunsch, Lebensziele, Transition etc. Die Doku macht deutlich, dass ein Schwangerschaftsabbruch für marginalisierte Personen von hoher Bedeutung ist, da diese bereits während des Alltags oft viele Hürden zu Gesicht bekommen.