Schwarze Frauen | Schwarzer Feminismus

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Ist Rap eine Waffe gegen Diskriminierung? Was Musik für verschiedene BIPOC bedeutet und welche Möglichkeiten Rap-Musik bietet, rassistische, sexistische und anderen Formen der Diskriminierung zu bekämpfen, möchte der Journalist Malcolm Ohanwe in dieser Folge des ARD-Formats RESPEKT herausfinden. Bevor er als Journalist gegen Diskriminierung anfing zu kämpfen, wollte er ursprünglich selbst Deutschrapper werden. Er sprach mit vier Raper*innen: Dem Münchner Rapper Xay, dessen Eltern Uiguren sind, das ist eine muslimische Minderheit in China. Von ihm erfährt Malcolm, wie ihm die Musik zu einer neuen Identität verhalf. Der Schwarzen Berliner Rapperin Aisha Vibes, die bereits mit über eine Millionen Aufrufen ihrer Videos etabliert ist. Sie erzählt davon, wie es ist, gleich zwei Minderheiten anzugehören: Als Frau im Rap und als Schwarze in Deutschland. Der queerfeministische Kurdin Ebow, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ebenfalls mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen möchte. Und mit dem Bonner Sugar MMFK, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist. Seine Eltern waren kurz vor seine Geburt aus Angola nach Deutschland geflohen. Er hat Deutschland nie verlassen. Nun droht ihm die Abschiebung.

Malcolms Fazit der Recherche lautet: „Rap hilft der Demokratie, weil wir gezwungen sind uns mit anderen Lebenswelten zu beschäftigen.“

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Sex ist schon lange keine Voraussetzung mehr, um Kinder zu kriegen. Doch nicht immer funktionieren technische Methoden. Für wen gilt eigentlich das proklamierte Recht auf Fortpflanzung? Werden wir befreit oder drohen neue Zwänge? Und wie begegnen wir den feministischen Herausforderungen der globalen Fortpflanzungsindustrie? Reproduktive Rechte werden im Mainstream oft verstanden als Recht auf Abtreibung und Verhütung. Schwarze Feminist*innen entwickelten dagegen einen breiteren intersektionalen Ansatz der Reproduktiven Gerechtigkeit. Welche Erfahrungen und Kämpfe stecken dahinter? Hengameh Yaghoobifarah im Gespräch mit Emilia Roig

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Bei der Podiumsdiskussion auf dem veganen Sommerfest am 24. August 2019 diskutieren Josephine Apraku, Dr. Michaela Dudley, Anna-Lena Klapp und Dörte Röhl mit Moderator Lars Walther von veggieworld über das Thema Frauen* in der veganen Bewegung. Es geht dabei ihre Positionen, ihre Expertise, wie sie dargestellt werden und was sich an der derzeitigen Situation ändern muss. Ganz nach dem Schema Männer erklären die Welt und Frauen hören zu zeigen auch Studienergebnisse das Problem: Podien sind zu 80% mit männlichen Experten besetzt - so sieht es vor allem auch in der veganen Bewegung aus. 

Frauen* müssen sich meist erst als Expert*innen beweisen, wohingegen Männer selbstverständlich als solche anerkannt werden. Wie in jeder gesellschaftlichen Struktur, ist auch die vegane Bewegung nicht frei von Machtstrukturen und Diskriminierung - ganz im Gegenteil. Gerade deshalb sei es wichtig, eine diskriminierungs- und machtkritische Perspektive mit Blick auf Privilegien, vor allem in der globalen Verantwortung, in der Bewegung zu etablieren, genau wie überall anders in der Gesellschaft auch.

In diesem Podcast sprechen die Expert*innen u.a. über Rassismus und Sexismus, sowie über die globalen Dimensionen von Veganismus, vor allem auch im Hinblick auf den Klimawandel, über White Veganism, aber auch über Lösungsansätze. Was veganer Aktivismus mit der MeToo-Bewegung und Feminismus zu tun hat, welche Auswirkungen es hat, wenn nur weiße, meist männliche YouTuber*innen vegane Rezepte in ihren Videos kochen, und was sich ändern muss innerhalb der veganen Community, beantwortet diese Podcast-Folge.

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Das folgende Video bringt die Problematik aufgegriffener feministischer Diskurse auf, welche in der Öffentlichkeit zumeist sehr weiß sind und nicht intersektional aufgestellt sind. Stichwort: White Feminism. Dieser Fokus wird kritisiert, da er beispielsweise Perspektiven von People of Color nicht mitberücksichtigt.

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Haben und Ciani von ROSAMAG haben Frauen* auf den Straßen von Berlin-Kreuzberg angesprochen und gefragt, wie sie sich selbst bezeichnen. Von Afrodeutsch, Schwarz, Women of Color, bis afro-diasporisch - Selbstbezeichnungen sind so divers, wie die Meinung der Menschen der Communities unterschiedlich. Die beiden fragen: Warum ist Selbstbezeichnung so wichtig und wie würden sich die unterschiedlichen Frauen* selbst nennen? 

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Piper Chapman wird zu 15 Monaten Haft verurteilt. Außergewöhnlich ist daran, dass sie weiß, wohlhabend, gebildet, und cis-geschlechtlich ist. Sie landet im Gefägnis wegen einer Drogengeldwäsche, dessen Konsequenzen sie sich nun zehn Jahre später stellt. Die gesamte erste Staffel dreht sich darum, wie sie den Alltag im Gefägnis trotz aller Herausforderungen meistert, wie sie ihre Ex-Freundin wieder trifft, deren Romanze neu entfacht, aber auch wie sie sich ihren eigenen Privilegien bewusst wird. Die weiteren sechs Staffeln nehmen weitere Protagonist*innen in den Fokus und verhandeln zunehmend komplexere Themen rund um Gender, Race, Klasse, Sexualität, Identität, Gesundheit, Migration und Macht.

Die Serie kritisiert in seiner Erzählung verschiedene gesellschaftspolitische Themen, in dem einerseits die individuellen Geschichten der Insass*innen thematisiert werden und sich andererseits das Zusammenleben innerhalb des Gefägnisses entwickelt. Neben Liebschaften und Eifersuchtsdramen geht es vor allem um die systemischen Ungerechtigkeiten, unter denen vor allem Schwarze Personen leiden, und um die grundlegende Kritik an der Privatisierung von Gefängnissen und der Ausbeutung von billiger bis unbezahlter Arbeit, die sich in die Gesamtkritik am neoliberalen System einreiht.

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Neil Armstrong nahm einen kleinen Schritt für einen Mann, Katherine Johnson nahm einen gigantischen Sprung für die Frauenwelt als eine der NASA Mathematikerinnen, die dabei halfen, den Weg zum Mond zu berechnen. Im Video wird Katherine Johnsons Einfluss durch ihre Arbeit als Mathematikerin kurz präsentiert, wie auch ihre öffentliche Anerkennung durch die ihr 2015 verliehene Presidential Medal of Freedom. 

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Kat Blaque ist eine Aktivistin und Video-Bloggerin aus Kalifornien, die aus einer Schwarzen, feministischen Trans*-Perspektive über unterschiedliche Aspekte ihres Lebens berichtet. Seit einiger Zeit erscheint ihre wöchentliche Serie True Tea bei YouTube, in der Blaque Fragen von Zuschauer_innen und Zuhörer_innen beantwortet. Die Themen drehen sich größtenteils um Rassismus, Transphobie, Sexismus, Fat-Shaming und Schwarze Kultur. Fragen, die von der Vloggerin bei True Tea beantwortet werden sind unter anderem: „Can Black people be racist?“, „Can men be feminists?“, „What’s wrong with cultural appropriation?“

Eine Einsendung einer Zuschauer*in zur Episode "True Tea" thematisiert die Schwierigkeiten ihrer weißen Mutter das Konzept White Privilege näher zu bringen, weil die Mutter das Gespräch verweigert. In der Nachricht wird Bezug zu den Baltimore Riots genommen, die durch die Verhaftung des 25-jährigen Afroamerikaners Freddie Gray am 12. April 2015 und seine Verletzungen der Wirbelsäule und Verfallen in ein Koma augelöst wurden. 

Kat Blaque nimmt Bezug auf Kategorien, wie class, gender und race und setzt diese in intersektionalen Bezug zueinander, um ihre Wirkweisen auf verschiedene Lebensrealitäten zu verdeutlichen. Vor allem soziale Klasse wird hier näher besprochen und ihre Instrumentalisierung, um entgegen anderweitiger Privilegierungen zu argumentieren.