Frauen

Beschreibung

Vier junge Cis-Frauen erzählen über ihren Schwangerschaftsabbruch. Wie kam es dazu? Was haben sie gefühlt, als sie erfahren haben, dass sie schwanger sind? Wer hat sie (nicht) unterstützt und wie sind sie an Informationen gekommen? Durch die unterschiedlichen persönlichen Stories wird klar, dass Abtreibungen nie von gesellschaftlichen Erwartungen anderer frei sein können, was den schwangeren Personen ihre Selbstbestimmung raubt. Zusätzlich sorgt es oft für aufkommende „Schuldgefühle“ bei den Abtreibenden, denn es gibt nur wenig positive, befreiende oder empowernde Berichte. Noch immer sind Schwangerschaftsabbrüche in vielen Gesellschaften stigmatisiert. 

Ich habe abgetrieben - Repro Rechte

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Der dokumentarische Kurzfilm entstand in Anlehnung an das stern-Cover aus dem Jahre 1971 (u. a. mit Alice Schwarzer) mit dem Titel „Wir haben abgetrieben“. Hinter dem „Wir“ standen 374 Cis-Frauen, die sich klar gegen den Paragrafen §218 stellten. Dieser beschreibt Schwangerschaftsabbrüche als Straftat. Mittlerweile können schwangere Personen unter Umständen den Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen. Ein „Muss“ ist dabei immer ein Beratungsgespräch bei vorgegebenen Stellen. Erst 72 Stunden danach darf der Abbruch erfolgen. Weiterhin ist es für durchführende Ärzt*innen laut Paragrafen §219a auch eine Straftat, wenn diese selbst Patient*innen über ihr Angebot dazu informieren. Anlass dieses Projektes war die Verurteilung der Frauenärztin Kristina Hänel, die neben anderen die Debatte zur rechtlichen und sozialpolitischen Lage in Deutschland mehr in die Öffentlichkeit brachte.

NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER Trailer German Deutsch (2020) - KinoCheck

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Die 17-jährige Autumn arbeitet wie ihre ältere Cousine Skylar als Supermarktkassiererin. Nachdem ihre Periode ausbleibt, wendet sie sich an das Gesundheitszentrum in ihrem Ort, dem ländlichen Pennsylvania. Dort erhält sie jedoch keinen anderen Schwangerschaftstest als die handelsüblichen Tests, die sie selbst im Supermarkt verkauft. Als ihre vermutete Schwangerschaft bestätigt wird, wird Autumn nicht allumfassend beraten, Abtreibung wird gar nicht erst erwähnt. Ein Grund dafür ist, dass für unter 18-Jährige eine Zustimmung der Eltern erfolgen muss. Als ihre Cousine endlich eingeweiht wird, begeben sich beide schnellstmöglich nach New York, da es dort mehr Anlaufstellen für Schwangerschaftsabbrüche gibt. Werden die beiden es schaffen, genug Geld zusammenzukratzen? Erfahren Autumns Eltern davon? Und was passiert eigentlich bei einer Abtreibung?

Beschreibung

Während Kena bei ihrem Vater arbeitet, der als Politiker antreten will, spricht ihre Mutter zuhause schlecht über ihren Ex, Kenas Vater. Kena fühlt sich als Frau in den von der Gesellschaft und Familie vorgegebenen Rollen unwohl. Doch als sie auf Ziki, einer jungen Frau aus der Nachbar*innenschaft, trifft, findet sie endlich eine Person, die sie wirklich versteht. Ziki ist jedoch die Tochter des politischen Rivalen von Kenas Vater. Außerdem werden Zikis Freundinnen eifersüchtig auf Kena. Als Kena und Ziki sich ineinander verlieben, scheint das Ganze aus dem Ruder zu laufen...

Nivedita Prasad über Rassismus, Selbstverortung und das Buch "Inderkinder" - Heinrich-Böll-Stiftung

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Dr. Nivedita Prasad ist Menschenrechtsaktivistin und arbeitet als Dozentin für verschiedene Universitäten zu den Themen Rassismus, Migration, Diskriminierung und Menschenrechte. Anfang der 90er Jahre war sie maßgeblich daran beteiligt, Women of Color Spaces (Räume für Perspektiven Schwarzer/migrierter Frauen) in Deutschland zu etablieren. Sie arbeitet mit Frauen, denen in Deutschland das „Recht auf Rechte“ verwehrt wurde und verbindet in ihrer Forschung Theorie und Praxis. In diesem Interview spricht Nivedita Prasad über Selbstverortung, den Rassismus in Deutschland und das Buch "Inderkinder".

Fadhumo Musa Afrah: The challenges for refugee women entering the labour market in Germany - Heinrich-Böll-Stiftung

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Fadhumo Musa Afrah wurde in Somalia geboren und ist in Kenia aufgewachsen. Seit April 2014 lebt sie in Deutschland. In Geflüchtetenunterkünften ermutigt sie andere Newcomer aus der unfreiwilligen Untätigkeit herauszufinden. Im Vorfeld des Kongresses „Wie schaffen wir Integration“ haben spricht die Aktivistin über die Herausforderungen und Chancen einer gelungenen Arbeitsmarktintegration. Sie appelliert, dass finanzielle Unabhängigkeit und Empowerment nur erreicht werden können durch die aktive Einbeziehung der Newcomer und das ständige Üben der deutschen Sprache im Alltag.

Mein Traum - Mein Vorbild: Dalena & Franca - Heinrich-Böll-Stiftung

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Die 18-jährige Berlinerin Dalena macht gerade ihr Abitur. Ihr Traum ist es, Flugbegleiterin zu werden. Um mehr über den Job zu erfahren, trifft sie sich mit der Franca, einer erfahrenen Flugbegleiterin, die Erfahrung mit den Freuden und Hürden gemacht hat. Als Teil der Reihe "Vorbilder im Gespräch" geht es darum, welche Hürden Menschen mit Migrationshintergrund überwinden und wie Franca damit umgeht, beispielsweise von Passagieren nach ihrer Herkunft gefragt zu werden. 

#zuhauselesen mit Sandra Gugić - Heinrich-Böll-Stiftung

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"Wer nimmt uns die Angst, oder schürt sie?" fragt Sandra Gugić. In der vierten Episode von #zuhauselesen​ spricht Autorin Sandra Gugić über die Systemrelevanz von Literatur und das Politische im Poetischen. Sie liest aus ihrem Lyrikdebüt “Protokolle der Gegenwart”.

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. 2009 begann sie zu schreiben. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2012 gewann sie den Open Mike. Ihr erster Roman "Astronauten" (C.H. Beck) erschien 2015 und erhielt den Reinhard-Priessnitz-Preis. 2019 erschien ihr Lyrikdebüt “Protokolle der Gegenwart” im Verlagshaus Berlin. Zuletzt wurden ihr das Stipendium des Berliner Senats und das Heinrich-Heine-Stipendium zugesprochen. Sandra Gugić lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Berlin.