Familie

siehe auch Care-Arbeit

Gender inequality is showing up... in climate change | Amber Fletcher | TEDxRegina - TEDx Talks

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Beschreibung

Dr. Amber Fletcher ist Professorin für Soziologie und Sozialwissenschaften an der University of Regina in Kanada. Dr. Fletcher analysiert, dass Frauen stärkere Vulnerabilität bei extremen Klimakatastrophen haben und ihnen gegenderte Hürden entgegenstehen. Die unsichtbaren Expert*innen des Klimawandels werden ständig ignoriert. Frauen in der Landwirtschaft auf der ganzen Welt spielen eine zentrale Rolle im Lebensmittelsystem und leisten die meiste Care-Arbeit. Trotzdem sehen sie sich selbst häufig bloß als Helferinnen oder nebensächlich. Wenn Dr. Fletcher Bäuerinnen interviewt, sagen sie ihr häufig relativierend:

„Ich weiß leider nicht viel über dieses Thema.“ oder „Ich glaube nicht, dass ich sehr hilfreich sein werde.“

Hinzu kommt die emotionale Arbeit, die Frauen oft auf sich nehmen, sodass sie die emotionalen Herausforderungen der Gemeinschaft allein stemmen. Frauen, die in der Landwirtschaft arbeiten, sollten als Bäuerinnen so viel Anerkennung finden wie Männer und gleichermaßen in politischen Entscheidungsräumen einbezogen werden.

How empowering women and girls can help stop global warming | Katharine Wilkinson - TED

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Die Autorin und Umweltaktivistin Katharine Wilkinson betont, dass Frauen die entscheidende Kraft im Kampf gegen die Klimakrise sind. Empowerment, Selbstbestimmung und Wahlfähigkeit sind unerlässlich. Eine wichtige Ursache der Klimakrise ist geschlechtliche Ungleichheit in der Landwirtschaft. Frauen erzielen auf dem gleichen Land weniger landwirtschaftlichen Ertrag als Männer. Landrechte und Zugang zu Technologien, Krediten und Kapital sind nötig, um die Lücke zu schleißen. So müssen weniger Wälder gerodet werden – ungefähr 2 Billionen Tonnen CO2 Emissionen könnten in dreißig Jahren gespart werden. Gerade im US-Kontext betont Wilkinson, dass bewusste Familienplanung eine Veränderung schaffen kann, denn weniger Kinder verringern den Konsum. Prioritäten müssen anders gesetzt werden. Nur 0,2% der philanthropischen Finanzierungen gehen gezielt an Frauen und Umweltschutz – so viel wie ein einzelner Mann im Vorjahr für ein Gemälde von Basquiat bezahlt hat. „Drawing down emissions depends on rising up“, betont Katharine Wilkinson und ruft dazu auf, die Chance zu nutzen.

Fee - Was mit Rosa geschah - meinTestgelände

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Die Poetry-Slamerin Fee nimmt in ihrem Werk die Perspektive des 17-jährigen Jakobs ein. Dabei beschreibt sie den schmerzhaften Abschied Jakobs von Rosa, der das Gefühl hatte, Rosas Eltern ihre einzige geliebte „kleine Prinzessin“ wegzunehmen. Geplagt von etlichen Schuldgefühlen kämpft sich Jakob mental und körperlich in der Kindheit und in der Jugend durch, um endlich zu seinem persönlichen Ziel zu kommen: endlich nicht mehr Rosa, sondern Jakob sein zu können.

Florian & Max auf dem Sprung in die große Liebe - meinTestgelände

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Florian und Max lernen sich während eines Unglücks kennen. Sie unterstützen sich gegenseitig und merken nach einiger Zeit, dass sie sich ineinander verliebt haben...wie geht es mit den beiden verliebten Fröschen nun weiter?

Beschreibung

Dr. Heidi Hutner ist Direktorin des Sustainability Studies Programs der Stony Brook University und unterrichtet zu Klimagerechtigkeit, Ökofeminismus und Medien. Sie spricht über ihre persönliche Geschichte mit Krebs. Nachdem ihre Eltern an Krebs starben, erkrankte sie selbst mit 32 Jahren daran und musste ihren Kinderwunsch in Frage stellen. Dass das Aufkommen von Krebserkrankungen in den letzten Jahrzehnten drastisch gestiegen ist, ist kein Zufall. Die Klimakrise und Umweltverschmutzung sind maßgeblich beteiligt. Obwohl sie persönliche Entscheidungen trifft, toxische Produkte von sich und ihrem Kind fernzuhalten, ist sie tagtäglich krebsfördernden Stoffen ausgesetzt. Es ist kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem. Bewegungen wie der Women Strike for Peace sind Beispiele dafür, wie Frauen sich ökofeministisch gegen Nuklearwaffen organisiert haben. Solche Errungenschaften feministischer Ökoaktivist*innen geben Hutner Hoffnung.

Climate change is not gender neutral feat. @OurChangingClimate - zentouro

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Die Klimakrise wirkt sich nicht auf alle gleich aus. Gender, Wohnort, Einkommen oder andere Faktoren sind entscheidend. Auch Maßnahmen gegen die Klimakrise sind nicht geschlechterneutral. Zentouro gibt eine Einführung in ökofeministische Anliegen. Was ist die sogenannte „Agricultural gender gap“? Und welche Bedeutung haben Bildung und Familienplanung im Klimakontext?

Climate Change and Women - Dr. Dewi Candraningrum - Heinrich-Böll-Stiftung Southeast Asia

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Südostasien spricht mit Dr. Dewi Candraningrum über den Klimawandel und Frauen. Sie ist Dozentin, Künstlerin und Gründerin des Jejer Wadon Art Space in Boyolali, Indonesien. Sie verbindet Kunst, Ökologie und Gender. Candraningrum betont, dass Frauen eine entscheidende Rolle in der Klimakrise spielen. Sie haben eine besonders hohe Vulnerabilität und Ressourcenabhängigkeit, da sie die meiste Care-Arbeit leisten.

Slamtext "Pizza Margherita" von Sven Hensel - meinTestgelände

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„[Meine Eltern] sagen immer, ich sei wie eine Pizza Magherita, denn ich habe nichts drauf.“

Svens Eltern leben das heteronormative Leben vieler Leute. Leider gehört dazu oft auch ein fehlendes Verständnis und Toleranz für die sexuelle Selbstbestimmung der eigenen Kinder. Sven erlebte das tagtäglich: Nicht nur, dass sie ihn generell wenig schätzten und ihn auf seinem eigenen Weg nicht unterstützten, sondern auch, dass sie sein Schwulsein nicht ernst genommen haben. In einem Poetry Slam drückt er Frust und Wut aus, die er durch die Einschränkungen und verletztenden Worte seiner Eltern erlebt hat. Vor allem aber zeigt er, dass er es sehr wohl drauf hat und jeder Mensch die Freiheit haben sollte, sich selbst zu entfalten.

Sven hat sein Werk im Rahmen des Fachtags 2018 „Wie ich es sehe“ zum fünften Geburtstag von meinTestgelände im BMFSFJ performt.

Der Feminismus hat nicht versagt - Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern spricht mit taz-Journalistin Simone Schmollack über die Corona-Krise, Pflegeberufe und Feminismus. Das öffentliche Leben wird meist von Frauen in systemrelevanten Berufen aufrecht erhalten – in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder an den Supermarkt- und Drogeriekassen. Es sind Berufe, die finanziell nicht wertgeschätzt werden. Für Simone Schmollack hat die Politik versagt und nicht der Feminismus, der schon immer darauf gedrängt habe, diese Berufe besser zu stellen. Die Autorin hofft, dass nach jahrzehntelangen Versäumnissen die aktuellen Absichtsbekundungen nach der Krise in die Tat umgesetzt und Krankenpfleger*innen, Kassierer*innen und weitere Berufsgruppen besser bezahlt werden. Was muss außerdem gegen häusliche Gewalt getan werden? Braucht es eine neue Definition des Feminismus und können Differenzen zwischen feministischen Richtungen durch die Corona-Krise überwunden werden?