Antirassismus

Maisha Maureen Eggers über Kinderbücher und Empowerment (Teil 1) - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Maisha Maureen Eggers ist Erziehungswissenschaftlerin und Geschlechterforscherin, Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Interview spricht sie über die Rolle von Kinderbüchern für Empowerment. Vorurteilsbewusste Literatur ist in der Bildungspraxis unerlässlich. Am Beispiel Pippi Langstrumpf zeigt sie die Wichtigkeit von Solidarität und Rassismuskritik an Kinderbüchern. Differenz wird als Mittel der Erzählung verwendet. So werden Nebencharaktere zur Protagonistin Pippi als Kontrastmittel eingesetzt, um Pippis Handlungsmacht zu erhöhen. Auch rassifizierte Teile der Welt werden mit abschätziger Fremdheit besetzt, um das Selbst zu definieren und weiße Dominanz zu stärken. Dagegen sollten Kinderliteratur durch Erzählungen einen emanzipierenden und stärkenden Zugang ermöglichen, indem sie Vielschichtigkeit thematisieren und neue Handlungsräume für Kinder erobern. Entscheidend ist auch, Kindern Wege zu vermitteln, mit eigenen Diskriminierungserfahrungen umzugehen.

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Bao hat sich die Influencerin Hazel eingeladen. Zwei Viet-Deutsche Influencer*innen sprechen über anti-asiatischen Rassismus in Corona-Zeiten oder auf Dating-Apps, wo sie sich zugehörig fühlen und am Ende werden asiatische Klischees ausgecheckt.

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Arpana und Maja geben regelmäßig Workshops zum Thema "How to be an ally?" Ein*e Ally ist eine nicht-betroffene, verbündete Person und kann sich nicht nur auf Rassismus, sondern auch auf alle anderen Diskriminierungsformen wie Sexismus, Ableismus etc. beziehen. Lisa führt ein Interview mit den beiden, um Anregungen zu geben, wie man sein Handeln und Verhalten sensibler und reflektierter gestalten kann, um Diskriminierung vorbeugen, zu vermeiden oder entgegenzuwirken.

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Dieses Video erklärt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Wie kann es helfen, wenn jemand Diskriminierung erlebt? Und wie kann die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützen? 

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Sex ist schon lange keine Voraussetzung mehr, um Kinder zu kriegen. Doch nicht immer funktionieren technische Methoden. Für wen gilt eigentlich das proklamierte Recht auf Fortpflanzung? Werden wir befreit oder drohen neue Zwänge? Und wie begegnen wir den feministischen Herausforderungen der globalen Fortpflanzungsindustrie? Reproduktive Rechte werden im Mainstream oft verstanden als Recht auf Abtreibung und Verhütung. Schwarze Feminist*innen entwickelten dagegen einen breiteren intersektionalen Ansatz der Reproduktiven Gerechtigkeit. Welche Erfahrungen und Kämpfe stecken dahinter? Hengameh Yaghoobifarah im Gespräch mit Emilia Roig