Antimuslimischer Rassismus

Antimuslimischer Rassismus erklärt - Interview und Analyse mit Prof.in iman Attia - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Diskurse entwickeln sich schnell weiter und gleichzeitig auch deren Begrifflichkeiten: Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin) erklärt, wieso sie im Feld des antimuslimischen Rassismus forscht und was diesen Begriff von z.B. Islamfeindlichkeit unterscheidet. Sie erklärt Öczan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften wo laut Rassismusforschung die Ursprünge von Rassismen liegen: Von der Vertreibung jüdischer Personen und Muslim*as in Europa über die Konstruktion des „Orient“und „Westens“ bis zu aktuellen Einwanderungsdebatten in Deutschland. Welche Rolle spielen dabei mediale und politische Bilder und welchen Einfluss haben sie auf die Gesellschaft? Wie gleichen Privatpersonen diese Bilder mit eigenen Erfahrungen ab? Was kann getan werden, um antimuslimischen Rassismus entgegenzuwirken?

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Künstliche Intelligenz (KI) begleitet uns längst im Alltag, zum Beispiel auf unseren Smartphones. Doch KI ist nicht nur eine super coole Unterstützung, die uns das Leben vereinfacht und uns die Musik vorschlägt, die wir mögen. KI reproduziert auch Stereotype und ist sogar rassistisch und diskriminierend. Dabei sind Personen, die von mehreren Diskriminierungsformen, also intersektional, gleichzeitig betroffen sind, noch verstärkter betroffen.

Lange Zeit musste beispielsweise Joy Buolamwimi eine weiße Maske auf der Arbeit tragen, um einen Roboter trainieren zu können - ihre weißen Arbeitskolleg*innen mussten dies nicht. Warum? Weil die darunterliegende KI nur weiße Gesichter erkennen konnte. Die Polizei arbeitet bereits mit Facial Recognition Software, also Gesichtserkennung. Dies ist hoch problematisch, da die Software sehr fehlerhaft arbeitet. In diesem Jahr wurde im US-Bundesstaat Michigan ein Schwarzer Mann fälschlicherweise zu einer Strafe verurteilt, da ihn eine Gesichtserkennungs-Software als Täter identifiziert hatte. Auch in Deutschland spielt Gesichtserkennung eine zunehmend wichtige Rolle, ob beim G20 in Hamburg oder am Berliner Bahnhof Südkreuz. In einer Studie untersuchte Joy Buolamwimi zusammen mit ihrer Kollegin Timnit Gebru Geschlechtserkennungssysteme, eine Software, die besonders für trans* und nicht-binäre Personen gefährlich sein kann. 

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Die Journalistin, Bloggerin und Netz-Aktivistin Kübra Gümüşay steht den klischeehaften Fragen zu Feminismus und Islam Rede und Antwort: Feminismus und der Islam - ist das nicht ein Widerspruch in sich?

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In diesem Ted-Talk spricht die junge muslimische Amerikanerin aus Colorado, Amal Kassir, über ihren Ansatz, eine Lösung gegen die sich verstärkenden Mechanismen einer ethnischen Spaltung, die "growing ethnic division", zu finden. Ihre Antwort simpel - es fängt alles mit der einfachen Fragen an: "Wie heißt du?" Ihr Name, Amal, bedeutet Hoffnung. Doch zu oft werden ihr Namen zugeschrieben, die auf rassistischen, anti-muslimischen Zuschreibungen beruhen. 

A Geography Class for Racist People - Lilly Singh

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Die indisch-kanadische Youtuberin Lilly Singh teilt aus: Humorvoll und sarkastisch antwortet sie auf die (sexistisch-)rassistischen Kommentare, die sie regelmäßig für ihre Arbeit in den Medien bekommt. Sie klärt über rassistische Klischees und Vorurteile auf, die ihr als Kanadierin mit indischem Familienhintergrund begegnen. Beispiele sind u. a. eine Verallgemeinerung südasiatischer Länder, die Annahme, sie könne den nordamerikanischen Raum nicht als ihre Heimat empfinden oder dass alle Muslim*as Terrorist*innen sind. Anhand eines einzigen Hassreden-Kommentars lässt sich intersektionale Diskriminierung sehr gut verdeutlichen, da sich bei Lilly mehrere Kategorien überschneiden: (antimuslimischer) Rassismus, Sexismus und Islamfeindlichkeit, gekoppelt mit amerikanischem Nationalismus.

Mehr zu den unterschiedlichen Begriffsdeutungen bzw. Diskurse über „antimuslimischen Rassismus“ und „Islamfeindlichkeit“ findet ihr hier.

Things Not To Say To Someone Who Wears A Burqa - BBC deepwatch

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BBC Three lädt Frauen, welche eine Burqa tragen, um über stereotypisierende, diskriminierende und ignorate Aussagen und Fragen mit denen sie sich auseinandersetzen müssen sprechen. „Wirst du gewzungen das zu tragen?“, „Du kannst keine Feministin sein & Burqa tragen“ und weitere werden teilweise komödiantisch und auf umgangssprachliche Weise thematisiert.

Mit:

Funmi Abari & Nida Farooq,

Sofinee Harun,

Sahar Alfaifi & Salma Ali,

Mahreen Ahmed & Nusaybah Sharif.

7 Questions British Muslims Are Tired of Hearing - BBC deepwatch

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BBC Three lädt verschiedene Muslim*innen dazu ein, über häufig geäußerte Fragen zu sprechen, mit denen sie konfrontiert werden. Dies geschieht auf komödiantische und umgangssprachliche Weise. 

Mit:

Iman Qureshi & Afi Khan,

Asad Dhunna & Sara Russell

Ruqaiya Haris & Ayesha Abbasi

Mizanur Rahman & Muneera Rashida

Omar Hamdi & Bilal Zafar