Feministische Netzpolitik

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Twitter Facebook und Co. - Chancen und Risiken neuer Medien Netzaktivismus und frauenpolitisches Engagement gehören zusammen.

Was bedeutet Netzfeminismus? Was begegnet uns an Zuspruch aber auch an neuen und alten Feindseligkeiten, wie zum Bespiel Antifeminismus in Form von Hatespeech und Cybermobbing? Wie können wir das Netz für unsere Anliegen nutzen und uns gleichzeitig vor digitalen Angriffen schützen?

Diese Fragen und noch einige mehr spiegeln aktuelle Debatten über Feminismus im Netz wieder und sind Anlass, das Thema näher zu beleuchten. Beim FrauenFachForum des Landesfrauenrats Sachsen-Anhalt e. V. am 15. Februar 2017 standen Diskurse und Strategien, Chancen und Risiken neuer Medien in der frauenpolitischen Arbeit im Fokus.

Kübra Gümüşay, Jounalistin, Bloggerin und Netzaktivistin, spricht zum Thema "Hass im Netz und was wir dagegen tun können".

 

 

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Wie umgehen mit Beschimpfungen, Belästigungen und Drohungen im Netz? Drei prominente Betroffene entscheiden sich für Satire im  Quiz-Format. Dunja Hayali, Carolin Kebekus und Bastian Pastewka greifen typische Hate Speech auf, mit der sie konfrontiert sind.

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Im Video wird über das Coming-Out diskutiert, was es bedeutet und was für Auswirkungen es für verschiedene Leute hat. Ebenfalls wird deutlich, dass das Coming-Out nie aufhört und wie man damit umgehen kann.  Dazu noch Informationen wie sich die LGBTQ-Szene in einzelnen Ländern unterscheidet.

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Suzie Grime und Elliott Tender sprechen über Sexismus in Verbindung mit "Feminität" im weiteren Sinne und darüber, was dies für Auswirkungen auf die verschiedensten Menschen und ihre Positionierungen hat und wie Sexismus sich im Alltag und Online.

Im Diskurs über Sexismus und Feminismus steht oft zuerst die Emanzipation von weißen Frauen im Vordergrund. Dabei geht es feministischen Bewegungen heute meist längst nicht mehr nur um die Bestärkung von Frauen, sondern von gesellschaftlich definierter Feminität im weiteren Sinne. Denn Sexismus betrifft auch alle, die als "nicht männlich genug" wahrgenommen werden, wie zum Beispiel trans* und nicht-binäre Personen oder Schwule, Bisexuelle und andere Menschen abseits der heterosexuellen Norm, die mit abwertenden Blicken gestraft werden, wenn sie nicht in starre Geschlechterklischees passen. Die Abwertung von Weiblichkeit endet auch dort nicht, wo Menschen sich nicht als Frauen definieren. 

 

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Im Video werden Youtuber*innen vorgestellt, die sich mit anderen Themen als Beauty-Tipps, Kosmetik und Klamotten auseinandersetzen. Denn die erfolgreichsten deutschen Youtuberinnen bedienen sich in ihren Videos weiterhin strengen Schönheitsidealen und -normen. Das Video ist eine Platform für alternative "role model", für Leute, die sich entgegen dieser Schönheitsideale präsentieren und Content kreieren wollen.

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In folgendem Video wird die Veränderung der Darstellung von Sex in den neuen Medien untersucht. Neben der Begegnung mit einer selbsternannten "Sex-Influencerin", dem Besuch in einem Mainstream-Erotikshop, sowie eines queerfeministischen Pornokollektivs mit dem Namen "Meow Meow", wird sich genauer mit den Fragen beschäftigt, wie Sexualität in den Medien dargestellt wird, wie sich der Mainstream von Alternativen der Darstellung unterscheidet und inwiefern mediale Darstellung von Sexualität die eigene Sexualität verändert/verändern kann.

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Sibel Schick hat im Missy Magazine im Sommer 2018 das  satirische Gedicht "Männer sind Arschlöcher" veröffentlicht. Im Video geht es um die damit verbundene Twitter-Debatte unter dem Hashtag #menaretrash. Ebenfalls wird die Thematik von Hate Speech im Netz angesprochen und die Tatsache, dass vor allem Frauen und marginalisierte Personen davon betroffen sind.