Nicht-binär, genderfluid, genderqueer, trans- oder crossgender, bisexuell oder pansexuell. Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen werden immer flexibler und vielfältiger. Vor allem aber werden sie eins: sichtbarer.
Das finden noch lange nicht alle gut. Die "Gender-Ideologie" ist eine "postmoderne Verirrung" sagt die katholische Kirche. In der ganzen EU kämpfen Menschen gegen den "Genderwahn" und verteidigen alte Geschlechtskonzepte und Familienmodelle, auch mit Gewalt.
Aber ist das wissenschaftlich überhaupt korrekt? Sind die Unterscheidungen zwischen Geschlechtern überhaupt haltbar? Gibt es eine Grundlage für diese Argumentation? Diesen Fragen wird in der Dokumentation nachgegangen. Sie gelangt zum Schluss, dass die Grenzen auch in der Biologie fließender sind, als manche vielleicht denken.