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Suzie Grime und Elliott Tender sprechen über Sexismus in Verbindung mit "Feminität" im weiteren Sinne und darüber, was dies für Auswirkungen auf die verschiedensten Menschen und ihre Positionierungen hat und wie Sexismus sich im Alltag und Online.

Im Diskurs über Sexismus und Feminismus steht oft zuerst die Emanzipation von weißen Frauen im Vordergrund. Dabei geht es feministischen Bewegungen heute meist längst nicht mehr nur um die Bestärkung von Frauen, sondern von gesellschaftlich definierter Feminität im weiteren Sinne. Denn Sexismus betrifft auch alle, die als "nicht männlich genug" wahrgenommen werden, wie zum Beispiel trans* und nicht-binäre Personen oder Schwule, Bisexuelle und andere Menschen abseits der heterosexuellen Norm, die mit abwertenden Blicken gestraft werden, wenn sie nicht in starre Geschlechterklischees passen. Die Abwertung von Weiblichkeit endet auch dort nicht, wo Menschen sich nicht als Frauen definieren. 

 

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Hengameh Yaghoobifarah und Tarik Tesfu im feministischen Gespräch über Schönheit. Sie beziehen sich auf einen H&M Ladylike-Werbespot, um anhand dessen über stereotype Formen von Schönheit und die Überwindung dieser zu sprechen. Obwohl H&M nämlich einen auf Feminismus macht ("nach dem Motto: Du kannst als (schöne) Frau muskulös sein, Achselhaare haben, transident sein, alt sein, Schwarz sein und kurze Haare haben"), schließt der Konzern in New York H&M-Plus Size-Filialen. Also: Alles nur Marketingstrategie? Feminismus als Massenware? Darüber und mehr sprechen die beiden. 

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Im Video werden Youtuber*innen vorgestellt, die sich mit anderen Themen als Beauty-Tipps, Kosmetik und Klamotten auseinandersetzen. Denn die erfolgreichsten deutschen Youtuberinnen bedienen sich in ihren Videos weiterhin strengen Schönheitsidealen und -normen. Das Video ist eine Platform für alternative "role model", für Leute, die sich entgegen dieser Schönheitsideale präsentieren und Content kreieren wollen.

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Das folgende Video bringt die Problematik aufgegriffener feministischer Diskurse auf, welche in der Öffentlichkeit zumeist sehr weiß sind und nicht intersektional aufgestellt sind. Stichwort: White Feminism. Dieser Fokus wird kritisiert, da er beispielsweise Perspektiven von People of Color nicht mitberücksichtigt.

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In folgendem Video wird die Veränderung der Darstellung von Sex in den neuen Medien untersucht. Neben der Begegnung mit einer selbsternannten "Sex-Influencerin", dem Besuch in einem Mainstream-Erotikshop, sowie eines queerfeministischen Pornokollektivs mit dem Namen "Meow Meow", wird sich genauer mit den Fragen beschäftigt, wie Sexualität in den Medien dargestellt wird, wie sich der Mainstream von Alternativen der Darstellung unterscheidet und inwiefern mediale Darstellung von Sexualität die eigene Sexualität verändert/verändern kann.

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Folgendes Video thematisiert strukturelle Benachteiligung, ihre Auswirkung in allen Lebensbereichen und der - so Neumeier - damit verbundenen Notwendigkeit einer Frauenquote in allen Bereichen.

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In folgendem Video wird die Notwendigkeit von (Frauen)Quoten zum Thema gemacht. Es wird darüber gesprochen, warum Quoten nicht freiwillig sein sollten, was sie mit struktureller Benachteiligung zu tun haben und es werden Argumente aufgegriffen, welche sich gegen Quoten wenden.

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Die geschlechtliche Bedingtheit der Farben Pink und Blau werden durch Hollie McNish's Gedicht und Videoinstallation genauer untersucht. Es finden sich intergenerationale Darstellungen der Wirkweisen, welche geschlechtsspezifische Zuschreibungen auf das Aufwachsen von Kindern haben, vor - Stereotypisierungen bleiben somit nicht nur im Moment, sondern begleiten hier durch das Leben.

Eine Ode an den Zyklus | ZDF Magazin Royale - ZDF MAGAZIN ROYALE

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In dieser Folge der Satiresendung "ZDF Magazin Royale" werden Fakten zur Periode und Auswirkungen auf menstruierende Personen besprochen. Auch wird thematisiert, dass sich die Mehrheit der Männer damit nicht auskennt und auch nicht auskennen will. Jan Böhmermann inszeniert sich zunächst als feministischer Mann, der es besser macht als andere und sich mit dem Thema auskennt. Er zeigt auf sarkastische Weise auf, wie sich cis Männer (cis beschreibt Menschen, die sich mit dem Geschlecht / Gender identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugeordnet wurde) als vermeintlich feministisch darstellen. Oftmals werden Handlungen wie lackierte Nägel als Einsatz für Gleichberechtigung dargestellt, obwohl sie nur sehr oberflächlich etwas verändern. Böhmermann verdeutlicht mit seiner Darstellung, dass viele Männer, die sich als feministisch verstehen, oftmals die Dinge nur teilweise verstanden haben und letztendlich die Selbstdarstellung eher für sich selbst und ihren Ruf als tatsächlich für die Sache machen. 

Die als weiblich gelesene Stimme, die in anderen Sendungen abgespielt wird, um Studien und Hintergrundwissen wiederzugeben, spielt in dieser Folge eine aktive Rolle. Sie stellt Böhmermanns Aussagen mehrmals richtig und sein oberflächliches Handeln zur Schau. Böhmermann hingegen erklärt der Stimme wieder und wieder, dass ihre Aussagen falsch seien bzw. er es besser wisse - eine klassische Darstellung von "mansplaining", also dem Phänomen, wenn Männer Frauen Dinge erklären, die die Frauen selbst (besser) wissen. Zum Schluss will Böhmermann noch ein Lied mit Titel "Ode an die Vulva" vortragen, wogegen sich die Stimme wehrt. Daraufhin reagiert Böhmermann gespielt bockig und eingeschnappt, also so emotional wie es oft Frauen zugeschrieben wird, während Männer als rational dargestellt werden.