Beschreibung

The following video features Lyndsay Muir and her strategies to diversify teaching on the topic of transness. She also introduces the audience to the Adam World Choir, an online community of trans and non-binary people who form a "digital chorus". Lindsay is investigating how face to face interactions with trans individuals can help demystifying trans identities.

Lexus Short Films Presents: Game - Discover Lexus

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Der Kurzfilm "Game" handelt vom Neuzugang AJ Green an der High School und dem Kampf um eine Position im Männer-dominierten Basketballteam. Das Team ist nicht ganz glücklich damit, dass jemand einfach neu die Karten mischt und merkt bald, dass AJ etwas verbirgt... 

Die feministische Filmemacherin Jeannie Donohoe möchte dem Genre des Sportfilms mehr Frauenpower geben - vor und hinter der Kamera und gewann mit "Game" beim 2017 Palm Springs International ShortFest in der Kategorie Best of the Festival.

Spaltet Gendern die Gesellschaft? StudioM - MONITOR - Monitor

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Georg Restle diskutiert mit Journalistin Şeyda Kurt, Schriftsteller Nele Pollatschek und Prof. Gesine Schwan, Vorsitzende der Grundwertekommission der SPD, über das Gendern. Wie ist der Weg zu genderneutraler Sprache? Ist sie nötig? Kann das Gendersternchen helfen, Diskriminierungen entgegenzutreten? Stehen materielle Ungerechtigkeiten vor sprachlichen? Spaltet die Gender-Debatte?

„Jeder Satz, den ich benutze, ist politisch“, sagt Journalistin Şeyda Kurt. Sie betont, dass wir alle gendern, unsere Sprache ist immer vergeschlechtlicht – meistens eben zugunsten der maskulinen Form. Das generische Maskulinum macht die Vielfalt der Gesellschaft unsichtbar und führt sprachliche Gewalt fort. So ist Sprache keine hinreichende, aber eine notwendige Bedingung für eine gerechte Gesellschaft.

Hingegen plädiert Nele Pollatschek: „Der Weg zu Gleichheit ist Gleichheit – gleiche Formen für alle“. Sie bezeichnet sich selbst als Schriftsteller und sieht eine „zwanghafte Markierung in Sprache“ als diskriminierend und hierarchisierend. Dabei ist die Endung „in“ diskriminierend und soll abgeschafft werden. Sie führt das englische Beispiel an, das die weiblich markierte Form ablehnt. Pollatschek sieht sich damit in der radikal feministischen Tradition.

Hingegen argumentiert Gesine Schwan, dass das Gendern spaltet und sich die Gesellschaft somit auch in kollektive Identitäten spaltet. Für Kurt ist die Spaltung ohnehin existent und es geht in der Debatte eher darum: „Wer darf was sagen? Wer darf mich kritisieren?“

Fee - Was mit Rosa geschah - meinTestgelände

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Die Poetry-Slamerin Fee nimmt in ihrem Werk die Perspektive des 17-jährigen Jakobs ein. Dabei beschreibt sie den schmerzhaften Abschied Jakobs von Rosa, der das Gefühl hatte, Rosas Eltern ihre einzige geliebte „kleine Prinzessin“ wegzunehmen. Geplagt von etlichen Schuldgefühlen kämpft sich Jakob mental und körperlich in der Kindheit und in der Jugend durch, um endlich zu seinem persönlichen Ziel zu kommen: endlich nicht mehr Rosa, sondern Jakob sein zu können.

Beschreibung

Die Reportage folgt zwei Personen, die geschlechtsangleichende Maßnahmen ergriffen haben. Danilo ist gerade im Prozess der geschlechtsangleichenden Operationen und schildert seinen Weg zu der Person, die er jetzt ist. Nele bereut den Schritt der Hormontherapie und einer geschlechtsangleichenden Operation und setzte die Hormone nach drei Jahren und gesundheitlichen Problemen wieder ab. Die Erlebnisse der beiden Personen geben Aufschluss auf die persönlichen Schwierigkeiten mit Identität und Gender zum einen, sowie die Hürden und Komplikationen durch das System zum anderen. 

Beschreibung

Der Kurzfilm beschäftigt sich mit dem Thema Männlichkeit. Welche Männlichkeiten gibt es, wie unterscheiden sich Rollenbilder in verschiedenen Szenen und wie hat sich Männlichkeit über die Zeit verändert? 

Mélanie Gourarier ist Anthropologin und analysiert Männlichkeiten. Sie beschreibt den Wandel des Konzeptes Männlichkeit und worauf jeweils Wert gelegt wird oder wurde. In Marseille zeigt sie Orte an denen Männlichkeit gelebt wird. Schauplätze sind z.B. Barbershops und das Atelier des Designers Thomas Sesoldi, der Unisexunterwäsche designed. Denn auch Menschen, die verschiedene Männlichkeiten nach Außen hin präsentieren sind Teil des Kurzfilms und werden porträtiert.

Zum Beispiel Käpt'n Rummelsnuff - er ist Bodybuilder und Künstler. Mit einer Mischung aus Seemannsliedern und "Männermusik" begeistert er Menschen international mit dem einzigen Ziel, Spaß zu haben. Eine weitere Person, die vorgestellt wird ist der Schriftsteller Timon Karl Kaleyta. Er verfolgt das Ziel "den Menschen in seiner ganzen Lächerlichkeit zu zeigen, die ja auch was Schönes hat". Seine Bücher drehen sich um das Scheitern, besonders von Männern. Harold George wiederum verhandelt Männlichkeit im Tanz. In Workshops und Vorstellungen sieht er die Chance, Rollenbilder zu hinterfragen. 

Beschreibung

 

Der Verein Kaleb aus Chemnitz findet sich neben vielen seriösen Angeboten, als offizielle Schwangerenberatungsstelle auf einer Informationsseite des Sozialministeriums Sachsen. Er bekommt sogar Geld für seine Arbeit vom Freistaat. Die Recherchen in diesem Film zeigen aber: Die Beratung bei Kaleb Chemnitz e.V. ist alles andere als ergebnisoffen - so wie es eigentlich sein müsste, wenn es um das Thema Abtreibung geht. Vielmehr vertritt der Verein Auffassungen von sogenannten Lebensschützer:innen und evangelikale Christ:innen. Abtreibung bedeutet Kindstötung. Autorin Sabine Cygan war undercover in einer Beratung bei Kaleb in Chemnitz. Was sie dort erlebt hat, wirft die Frage auf: Wie kann es sein, dass der Verein finanziell vom Freistaat Sachsen gefördert wird?