Beschreibung

Klischees über Frauen und Männer gibt es wie Sand am Meer: Frauen leiden unter Stimmungsschwankungen und Männer sitzen breitbeinig in der U-Bahn. Was ist dran an den Klischees und woher kommen sie? In einem Theaterstück mit dem Titel "Stören²" setzen sich Schüler*innen der Max-Beckmann-Oberschule aus Berlin mit dem Thema "Sexismus im Alltag" auseinander.

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Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.

Coded Bias Official Trailer - Shalini Kantayya

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Algorithmen, die heute schleichend und fast unsichtbar unseren Alltag begleiten, werden als neutral empfunden, da eine Maschine agiert. Ob wir beim Onlinekaufverhalten, am Smartphone oder auch bei der Jobsuche erkannt und kategorisiert werden, spielt dabei keine Rolle. Doch wer programmiert diese Algorithmen und dominiert die Tech-Branche? Die Antwort: Ein Großteil davon sind nach wie vor weiße Männer. Joy Buolamwini ist IT-Wissenschaftlerin am Massachusetts Institute for Technology, MIT in den USA. Als sie während des Studiums an einem Projekt mit einer Gesichtserkennungssoftware arbeitet, stellt sie als Schwarze Person fest: Ohne eine weiße Maske erkennt das Programm ihr Gesicht nicht. Später gründet sie die Algorithmic Justice League (AJL). Real analoge Diskriminierungsstrukturen übertragen sich somit auf die fortschreitende Digitalisierung: BIPoCs, Frauen, ältere Menschen etc. werden durch diskriminierende Algorithmen nicht erkannt, ausgeschlossen, falsch zugeordnet und Chancenungleichheit durch digitale Barrieren fortgeführt. Die Doku dient als Aufruf, privilegierte Machtstrukturen zu brechen und aufkeimende Technologie frühzeitig demokratisch zu ändern.

"Ours to Tell" | Planned Parenthood + We Testify Video - Planned Parenthood

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Brittany, Hannah, Nick und Ylonda haben etwas gemeinsam: sie alle haben sich in der Vergangenheit für eine Abtreibung entschieden und damit eine wichtige Voraussetzung für ihr selbstbestimmtes Leben gesetzt. Eine Abtreibung kann vielfältige Gründe haben: Finanzielle Schwierigkeiten, vorhandene Kinder, Kinderwünsche zu einem späteren Zeitpunkt, keinen Kinderwunsch, Lebensziele, Transition etc. Die Doku macht deutlich, dass ein Schwangerschaftsabbruch für marginalisierte Personen von hoher Bedeutung ist, da diese bereits während des Alltags oft viele Hürden zu Gesicht bekommen.