"Ours to Tell" | Planned Parenthood + We Testify Video - Planned Parenthood

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Brittany, Hannah, Nick und Ylonda haben etwas gemeinsam: sie alle haben sich in der Vergangenheit für eine Abtreibung entschieden und damit eine wichtige Voraussetzung für ihr selbstbestimmtes Leben gesetzt. Eine Abtreibung kann vielfältige Gründe haben: Finanzielle Schwierigkeiten, vorhandene Kinder, Kinderwünsche zu einem späteren Zeitpunkt, keinen Kinderwunsch, Lebensziele, Transition etc. Die Doku macht deutlich, dass ein Schwangerschaftsabbruch für marginalisierte Personen von hoher Bedeutung ist, da diese bereits während des Alltags oft viele Hürden zu Gesicht bekommen.

Beschreibung

Die Corona-Pandemie betrifft alle, beeinflusst speziell Frauen aber hinsichtlich der Care-Arbeit, häuslicher Gewalt und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ganz besonders. Welche anderen frauenpolitischen Themen brauchen während der Corona-Pandemie verstärkte Aufmerksamkeit? Kommen neue Problemfelder hinzu? Welche europäischen Strategien werden angewandt?

Dabei werden die Maßnahmen der aktuellen deutschen und der kommenden portugiesischen EU-Ratspräsident*innenschaft, der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, sowie des Europarats unter die Lupe genommen.

Mit dabei sind:

  • Evelyn Regner, Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter im Europäischen Parlament
  • Josephine Ortleb, Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Sabine Kräuter-Stockton, Mitglied der Expert*innengruppe zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (GREVIO)
  • Maruša Gortnar, Leiterin der Geschäftsstelle des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)

Women in focus: Coronavirus and Gender Equality in Europe - Panel 1 - European Institute for Gender Equality

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Beschreibung

Die Corona-Pandemie betrifft alle, beeinflusst speziell Frauen aber hinsichtlich der Care-Arbeit, häuslicher Gewalt und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ganz besonders. Welche anderen frauenpolitischen Themen brauchen während der Corona-Pandemie verstärkte Aufmerksamkeit? Kommen neue Problemfelder hinzu? Welche europäischen Strategien werden angewandt?

Dabei werden die Maßnahmen der aktuellen deutschen und der kommenden portugiesischen EU-Ratspräsident*innenschaft, der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, sowie des Europarats unter die Lupe genommen.

Mit dabei sind:

  • Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Helena Dalli, EU-Kommissarin für Gleichstellung
  • Rosa Monteiro, Staatssekretärin für Staatsbürger*innenschaft und Gleichberechtigung
  • Carlien Scheele, Direktorin des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)
  • Moderation: Astrid Frohloff

Collective Learning / Collective Care: Silvia Federici - dieAngewandte

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Im Gespräch zwischen der marxistischen Feministin Silvia Federici und Jenni Tischer von der Universität für angewandte Kunst in Wien geht es um kollektive Erfahrungen von Care-Arbeit. Schon seit den 1970er Jahren engagiert sich Silvia Federici als marxistische Feministin für die Kampagne Wages for Housework. Diese Forderungen nach Entlohnung für häusliche und familiäre Care-Arbeit werden angesichts der Covid-Pandemie lauter. In ihrem aktuellsten Buch „Beyond the Periphery of the Skin. Rethinking, Remaking, and Reclaiming the Body in Contemporary Capitalism“ erläutert Federici die Bedeutung des Körpers als Ort des Widerstandes und als entscheidendes Instrument des sozialen Wandels. „Wir sind schon lange in einer Krise“, betont Federici. Doch vorwiegend haben ohnehin besonders marginalisierte Menschen an einer kapitalistischen Krise gelitten.

Welche Rolle hat unbezahlte Care-Arbeit im Kapitalismus? Hierarchisierung, gesellschaftliche Spaltung und staatliche Kontrolle des Körpers sind nur einige der Funktionen, die Federici anprangert.

Beschreibung

Die 10-jährige Sophia wusste bereits mit 4 Jahren, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist. Aus verschiedenen Perspektiven wird gezeigt, wie Menschen aus ihrem nächsten Umfeld damit umgegangen sind: Wie war das für ihre Eltern, ihre Brüder oder für Lehrende in der Grundschule? Was hat ihnen dabei geholfen und welche Fragen können dabei auftauchen. Wichtiger aber noch: Warum wollte Sophia so heißen? Was mag sie und was nicht? Und wie geht sie mit ihrer bevorstehenden Pubertät um? Die Dokumentation zeigt, dass Transgeschlechtlichkeit schon im frühen Alter ein Gefühl und auch eine selbstbestimmte Entscheidung sein kann.

Digitale Zukunft geschlechtergerecht gestalten - Heinrich-Böll-Stiftung

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Das Gutachten zum dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung war eindeutig: im Bereich der Digitalisierung hat Deutschland Nachholbedarf, vor allem mit Blick auf Geschlechtergerechtigkeit. Das betrifft alle Bereiche von der Informatikausbildung, über die Entwicklung von Technologien bis hin zu Technikfolgeabschätzung. Ideen und Vorschläge, wie dieser Gemengelage beizukommen ist, liefert das Gutachten natürlich mit, sie reichen von Partizipation bis Regulierung.

Wir wollen diese Ideen gemeinsam mit unseren Expertinnen diskutieren und den Bogen über Deutschland hinaus nach Europa spannen, denn die Digitalisierung hält sich nicht an Landesgrenzen fest. Mit dem #EUDigitalManifesto liegt ein politisch-aktivistischer Vorschlag auf dem Tisch.

Dabei soll es u. a. um folgende Fragen gehen:

  • Was muss sich bei Technologieentwicklung ändern? Reichen diversere Teams aus?
  • Wer überprüft den gesellschaftlichen Nutzen von Technologie und nach welchen Kriterien?
  • Welche Regulierungsansätze auf europäischer Ebene können uns auch in Deutschland voranbringen?

Es diskutieren:

  • Alexandra Geese, MdEP Fraktion Die Grünen/EFA
  • Fiona Krakenbürger, Open Technology Fund, Heart of Code
  • Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, HWR Berlin & Vorsitzende Sachverständigenkommission 3. Gleichstellungsbericht

Moderation: Francesca Schmidt, Referentin feministische Netzpolitik, GWI