Geschlechtsspezifische Gewalt bekämpfen mit der Istanbul Konvention - Europagruppe Grüne

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Die sogenannte "Istanbul Konvention“ des Europarates ist die erste rechtsverbindliche und politische internationale Maßnahme zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Hierbei soll ein System zur Hilfe von Betroffenen geschaffen werden und Täter*innen entsprechend bestraft werden. Bis Juli 2020 wurde es von allen EU-Mitgliedstaaten unterzeichnet und von 21 in Kraft gesetzt. Doch der aktuelle anti-feministische Backlash greift auch die Instanbul Konvention an, z. B. durch Polens Absicht, aus der Vereinbarung zurückzutreten. Das Webinar beschäftigt sich u.a. mit einer juristischen Perspektive auf die Frage, wie die Instanbul Konvention in Deutschland (seit 01.01.18 in Kraft getreten) tatsächlich erfolgreich umgesetzt wurde, wo Lücken auftauchen und welche Forderungen gestellt werden sollten. Zudem wird ein aktueller Bezug zur Corona-Pandemie und häuslicher Gewalt gestellt. 

Hosts:

Terry Reintke, Abgeordnete des Europäischen Parlaments und stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Inputreflexionen:

Schutzkonzepte von häuslicher Gewalt unter COVID: Kristin Fischer, Berliner Initiative Gewalt gegen Frauen

Analyse der Umsetzung der Istanbul Konvention in Deutschland: Dr. Leonie Steinl, Deutscher Juristinnenbund

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Die Corona-Pandemie betrifft alle, beeinflusst speziell Frauen aber hinsichtlich der Care-Arbeit, häuslicher Gewalt und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ganz besonders. Welche anderen frauenpolitischen Themen brauchen während der Corona-Pandemie verstärkte Aufmerksamkeit? Kommen neue Problemfelder hinzu? Welche europäischen Strategien werden angewandt?

Dabei werden die Maßnahmen der aktuellen deutschen und der kommenden portugiesischen EU-Ratspräsident*innenschaft, der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, sowie des Europarats unter die Lupe genommen.

Mit dabei sind:

  • Evelyn Regner, Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter im Europäischen Parlament
  • Josephine Ortleb, Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Sabine Kräuter-Stockton, Mitglied der Expert*innengruppe zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (GREVIO)
  • Maruša Gortnar, Leiterin der Geschäftsstelle des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)

Women in focus: Coronavirus and Gender Equality in Europe - Panel 1 - European Institute for Gender Equality

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Die Corona-Pandemie betrifft alle, beeinflusst speziell Frauen aber hinsichtlich der Care-Arbeit, häuslicher Gewalt und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ganz besonders. Welche anderen frauenpolitischen Themen brauchen während der Corona-Pandemie verstärkte Aufmerksamkeit? Kommen neue Problemfelder hinzu? Welche europäischen Strategien werden angewandt?

Dabei werden die Maßnahmen der aktuellen deutschen und der kommenden portugiesischen EU-Ratspräsident*innenschaft, der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, sowie des Europarats unter die Lupe genommen.

Mit dabei sind:

  • Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Helena Dalli, EU-Kommissarin für Gleichstellung
  • Rosa Monteiro, Staatssekretärin für Staatsbürger*innenschaft und Gleichberechtigung
  • Carlien Scheele, Direktorin des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)
  • Moderation: Astrid Frohloff

Begrüßung & Einleitung: Netzwerkkonferenz Haltung zeigen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Begrüßung & Einleitung von Linda Lieber und Henning von Bargen.

Die Netzwerktagung „Haltung zeigen“ bot gleichstellungspolitischen und feministischen Akteur*innen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus zu bekommen. Sie gab Raum, Erfahrungen im Umgang mit antifeministischen Angriffen in der eigenen beruflichen, ehrenamtlichen, politischen oder NGO-Praxis mit Menschen aus verschiedenen Kontexten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Es wurden gemeinsam Strategien im Umgang mit Antifeminismus ausgewertet und weiterentwickelt. Die Beiträge und Impulse bezogen nach Möglichkeit intersektionale Perspektiven und Ansätze ein, insbesondere die Verquickung von Sexismus und (antimuslimischem) Rassismus.


Andere Ausschnitte aus der Veranstaltung:

I. Begrüßung, Grußworte, Einführung

II. Feminismus in Krisenzeiten – Was heißt Solidarität?

III. Angriff auf die Demokratie? Antifeminismus in Deutschland und Europa.

V. Ursachenforschung 1: Wie begünstigen Rechtspopulismus und Autoritarismus antifeministische Einstellungen / Haltungen?

VI. Wider den Hass, feministisch und solidarisch

VII. Ursachenforschung 2: Wie wirken sich Männlichkeitskonstruktionen auf antifeministische Einstellungen / Haltungen aus?

VIII. Ursachenforschung 3: Welche Rolle spielen soziale Fragen für antifeministische Einstellungen / Haltungen?

IX. Gemeinsam gegen Antifeminismus: Netzwerk-Marktplatz

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Jede Trans Person trägt eine Geschichte von Trans Repräsentation nur in Bezug auf was diese selbst gesehen haben mit sich. Disclosure gibt Aufschluss auf diese Repräsentationen von Transgeschlechtlichkeit in US-Amerika, besonders Hollywood. Seien es Stummfilme, Talk-Shows, Sitcoms, Spielfilme oder andere - der Blick wird geschärft auf die Entwicklung von medialer Darstellung von Trans Personen bis in die heutige Zeit. Begleitet werden verschiedene Ausschnitte aus Film und Fernsehen durch Erläuterungen und Kommentare berühmter us-amerikanischer Trans Persönlichkeiten Hollywoods. 

 

Mit:
Laverne Cox, Susan Stryker, Alexandra Billings, Jamie Clayton, Chaz Bono, Alexandra Grey, Yance Ford, Trace Lysette, Jazzmun, Mj Rodriguez, Angelica Ross, Jen Richards, Elliot Fletcher, Brian Michael Smith, Sandra Caldwell, Candis Cayne, Jessica Crockett, Zackary Drucker, Lilly Wachowski, Ser Anzoategui, Michael D. Cohen, Zeke Smith, and Leo Sheng.

Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Podiumsdiskussion - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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In dieser Podiumsdiskussion geht es um die "Phantomdebatte" des nicht euro-amerikanischen Patriarchats, das aus Sicht des Eurozentrismus "andere" migrantische/kulturelle/religiöse Geschleechterverhältnisse kritisiert. Was macht dies Ausgrenzung mit den marginalisierten Gruppen? Wieso wird fehlende Geschlechterdemokratie und Gleichberechtigung am liebsten bei "Anderen" gesucht und als schlecht empfunden und was sagt das über hegemoniale Machtansprüche aus? Wieso brauchen wir Feindbilder?

  • Mekonnen Mesghena (Referent Migration und Diversity bei Heinrich-Böll-Stiftung e.V.)
  • Michael Tunç (Netzwerk Männlichkeiten, Migration und Mehrfachzugehörigkeit, Väter in Köln e.V.)
  • Dr. Delal Atmaca (Vorsitzende und Sprecherin bei DaMIgra - Dachverband der Migrantinnenorganisationen)
  • Prof. Dr. Rolf Pohl (ehemals- Institut für Soziologie, Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie, Leibnitz Universität Hannover)
  • Gabriel Fréville (Projektleiter movemen - empowering male refugees, Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.)
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Jana Pareigis, Fernsehmoderation, reist durch Deutschland und spricht mit anderen Afrodeutschen und Schwarzen Menschen über deren Repräsentation  in den deutschen Medien, aber auch über ihr (alltägliches) Leben in Deutschland und Rassismuserfahrungen. Mit dabei sind bekannte Gesichter wie Samy Deluxe, der NS-Zeitzeuge Theodor W. Michael und viele andere, die versuchen in Deutschland als Deutsche akzeptiert zu werden. Die Diskriminierung und das Unsichtbarmachen Schwarzer Stimmen ist tief in der deutschen Geschichte verankert und verbindet viele Afrodeutsche und Schwarze Menschen. 

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Auf der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" stellt sich Karoline Heyne die Frage, was man institutionell braucht, um offen der intimen Frage der Sexualität zu begegnen. Sie stellt dabei eine Analogie zur Sprache und nutzt Zitate, die sie aus ihrer praktischen Arbeit entnommen hat.

Karoline Heyne ist Sozialpädagogin, Sexualpädagogin und systemische Beraterin, war u.a. bei pro familia und arbeitet als Referentin in diesem Bereich. 

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Auf der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" berichtet Anne Limpert (00:53:44-01:03:00) über ihre Erfahrungen der sexuellen Bildung mit Geflüchteten aus dem Burgenlandkreis.

Anne Limpert ist Migrationpädagogin bei der Migrationsagentur im Burgenlandkreis. Seit 2016 arbeitet sie zuerst in der sozialen Betreuung in einer Gemeinschaftsunterkunft und seit 2017 als Integrationspädagogin.

 

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Auf der Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" hält Prof. Hans-Jürgen Voss einen einleitenden Vortrag (00:24:44-00:52:58) über Flucht, Migration und soziale Arbeit im Kontext der sexuelle Bildung und Prävention. Dabei betont er anfangs, Sexualität selbstverständlicher zu thematisieren und weist auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Institutionen und der praktischen Arbeit von Vereinen und Beratungsstellen hin.

Prof. Hans-Jürgen Voss forscht im Fachbereich Soziale Arbeit, Medien und Kultur an der Hochschule Merseburg, wo er die Professur for Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung inne hat.