Be yourself aber jemand anderes: Die Identitäts-Kunst von Maria Guta | Arte TRACKS - Arte TRACKS

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Für Choreografie ist Gender ein Hindernis das überwunden werden muss, um die Tänzer*innen zu befreien. Die Choreograf*innen Luiga Riva und Mette Ingvartsen wollen ihre Tänzer*innen aus dem Klischee-Korsett befreien. Mit Klebebandmuskeln werden männliche Schönheitsideale parodiert und mit zusammengebundenen Beinen die Einschränkungen von Frauen  metaphorisch sichtbar gemacht.

Climate Change and Women - Dr. Dewi Candraningrum - Heinrich-Böll-Stiftung Southeast Asia

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Südostasien spricht mit Dr. Dewi Candraningrum über den Klimawandel und Frauen. Sie ist Dozentin, Künstlerin und Gründerin des Jejer Wadon Art Space in Boyolali, Indonesien. Sie verbindet Kunst, Ökologie und Gender. Candraningrum betont, dass Frauen eine entscheidende Rolle in der Klimakrise spielen. Sie haben eine besonders hohe Vulnerabilität und Ressourcenabhängigkeit, da sie die meiste Care-Arbeit leisten.

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Soufian & Emre von den HeRoes aus Duisburg haben im Rahmen des Fachtags 2018 „Wie ich es sehe“ zum fünften Geburtstag von meinTestgelände im BMFSFJ zum Thema Männlichkeit performt. Sie sprechen ausdrucksstark über ihre Erfahrungen als Jugendliche, ihre unterdrückten Emotionen und die fehlende Freiheit, nicht so sein zu können, wie man wirklich ist. Sie zeigen, dass auch Jugendliche bzw. junge Männer* viele Gefühle haben, doch der gesellschaftliche Druck sie in die Schranken gewiesen hat.

ENNY - Peng Black Girls feat. Amia Brave (Official Video) - EnnyVEVO

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Mit dem Musikvideo zu ihrem Lied Peng Black Girls verwirklicht die Rapperin Enny eine Homage an die Schwarze Frauen in ihrer Londoner Community. Sie zeigt Frauen, wie sie sorglos und selbstbewusst mit einer Selbstverständlichkeit existieren und einander bestärken. Mit Leichtigkeit wird die westafrikanische Diaspora zelebriert und Themen wie Colorism oder kulturelle Aneignung angesprochen – ein empowerndes Statement.

Iraki Brothers - Heimat (Instrumental by SeroProduktion) #gelände2016. Rap aus Duisburg - meinTestgelände

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„Ich bin allein und einsam. Raus aus der Heimat.“

Krieg, Flucht, Familien- und Heimatverlust. Die Iraki Brothers Aimen und Nour verarbeiten ihre Gedanken und Emotionen kreativ in ihrem Rapsong. In jungen Jahren mussten sie früh erwachsen werden und Sicherheit gegen ihr gewohntes Leben im Irak tauschen. Sie rappen darüber, dass sie, auch wenn nicht alles perfekt war, dennoch Heimweh haben. Ihr Werk entstand im Rahmen von #gelände 2016 während eines Rap-Workshops mit La Voice (Eck&Sey) und Sivaz (Charlatan Brothers). Es sollte dazu motivieren, ihre subjektive Sicht als Geflüchtete zu vermitteln. Das Video ist ein Live-Mitschnitt vom #gelände2016​-Abschlusskonzert im Kultopia in Hagen.

Instrumental: Sero Produktion

Lidia // Perfekt unperfekt - meinTestgelände

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Lidia ist ein starkes Mädchen. Sie hasst Definitionen, die vorschreiben, wie Mädchen zu sein haben: Sie putzt nicht gern ihre Zähne, mag keine hohen Schuhe und hat keine Ahnung von Make-Up. Als Poetry Slammerin verarbeitet sie Gefühle wie ihre Wut über Geschlechterklischees, gesellschaftliche Rollenzwänge und den sexistischen Kommentaren, die ihr im Alltag begegnen. Sie erkennt schon früh, was Selbstbestimmtheit, innere Freiheit und Selbstliebe bedeuten. Sie reflektiert auch, dass wenn sie „typisch“-mädchenhafte Dinge tut, diese eben ganz für sie alleine sind - weil sie Bock drauf hat, und nicht weil irgendwer das von ihr möchte.

Lidia - Ich bin meine eigene Marionette - meinTestgelände

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Die Poetry Slammerin Lidia musste früh erwachsen werden. Als Waisenkind, das nicht in (Geschlechter-)Normen passt und Depressionen hat, wurde sie ständig gemobbt und hat Hassreden (hate speech) erfahren. Trotz allem zeigt sie, dass einen das alles nicht brechen muss, sondern Betroffene im Gegenteil sogar stärker machen kann - auch wenn es nicht immer leicht ist. Sie behandelt außerdem Themen der Freund*innenschaft, Vertrauen anderen und sich selbst gegenüber und die eigene Selbstfindung.