Trans* sein in den Medien – Georgine Kellermann, Phenix & Sir Mantis | TINCON Köln 2022 @ c/o pop - TINCON

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Falls das Video oben nicht richtig angezeigt wird, geht's hier zum Video auf YouTube.

In der Show sprechen die drei trans Personen Phenix Kühnert, Georgine Kellermann und Sir Mantis über ihre Ansichten zu Repräsentation von trans Menschen in den Medien. Alle drei Menschen stehen in der Öffentlichkeit und geben persönliche Einblicke in ihre Erfahrungen. Dabei geht es um ihre jeweiligen Wege zur öffentlichen Anerkennung ihrer Identitäten und um Veränderungen im Diskurs zum Thema trans* sein über die letzten Jahrzehnte hinweg. Es geht auch um Privilegien und Diskriminierung in den Medien, privat und beruflich und wie die drei damit umgehen. 

Moderiert wird die Show von Dominik Djialeu. 

Beschreibung

Das Video stellt die Entwicklung von Männlichkeitsbildern im Rap – von offen homophoben Haltungen der „no-homo“-Ära bis zu einer Generation, die Queerness selbstverständlich lebt und zeigt. Dabei wird Rap als Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse verstanden: entstanden in der Black Culture der 70er als Sprache der Selbstermächtigung, später geprägt von Härte und Konkurrenz um „echte“ Männlichkeit. Heute fordern queere Artists diese Narrative zurück, verwandeln Beleidigungen in Selbstbezeichnungen und schreiben Rap als ursprünglich vielfältige Kultur neu. So entsteht ein „Full Circle Moment“, in dem sich historische Wurzeln, politische Kämpfe und neue Selbstbilder verbinden und wir zurück zu den queeren Ursprüngen von Rap geleitet werden, begleitet von Interviews mit Rapper*innen, Einblendungen von Statistiken (z.B. Entwicklung von homophoben Angriffen aktuell oder Anzahl von homophoben Beleidigungen in Texten) und treffenden Analysen der Host Paula Menzel. Am Ende wird deutlich "Rap war gay bevor Fler geboren wurde".