"Männer kriegen keine Kinder!?" - Hot Take über Klischees in der Geburtshilfe - Initiative Klischeefrei

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In dem Erklärvideo der "Initiative Klischeefrei" geht es um Geschlechterklischees im Berufsfeld Geburtshilfe. Die männliche Hebamme Tobi spricht über Erfahrungen und Stereotype, auf die er gestoßen ist und was den Beruf besonders macht.

10 zarte Fakten zum Penis – Schule gegen Sexismus - Pinkstinks Germany

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In dem kurzen Video werden 10 Fakten zum Penis niedrigschwellig erklärt und von Illustrationen begleitet. Dadurch werden gängige Stereotype durchleuchtet und falsche Annahmen richtiggestellt. 

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Die Diskussionen über Autismus sind gerade vor allem durch die Fridays For Future Bewegung rund um Greta Thunberg in die Öffentlichkeit geraten, da sie offen über ihren Autismus spricht.

In diesem Talk greifen die beiden Hosts Pauli und Leonard die aktuelle Diskussion über Autismus auf und besprechen mit 3 autistischen Gästen, Shoshana, Juelz und Jan-Frederik, über unterschiedliche Darstellungen aus Filmen, TV und Journalismus.

Zuerst klären sie, ob die drei sich als Autist*innen, Menschen mit Autismus oder lieber autistische Menschen beschreiben, was Autismus eigentlich ist und mit welchen Klischees sie ihm begegnen.

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Ist Rap eine Waffe gegen Diskriminierung? Was Musik für verschiedene BIPOC bedeutet und welche Möglichkeiten Rap-Musik bietet, rassistische, sexistische und anderen Formen der Diskriminierung zu bekämpfen, möchte der Journalist Malcolm Ohanwe in dieser Folge des ARD-Formats RESPEKT herausfinden. Bevor er als Journalist gegen Diskriminierung anfing zu kämpfen, wollte er ursprünglich selbst Deutschrapper werden. Er sprach mit vier Raper*innen: Dem Münchner Rapper Xay, dessen Eltern Uiguren sind, das ist eine muslimische Minderheit in China. Von ihm erfährt Malcolm, wie ihm die Musik zu einer neuen Identität verhalf. Der Schwarzen Berliner Rapperin Aisha Vibes, die bereits mit über eine Millionen Aufrufen ihrer Videos etabliert ist. Sie erzählt davon, wie es ist, gleich zwei Minderheiten anzugehören: Als Frau im Rap und als Schwarze in Deutschland. Der queerfeministische Kurdin Ebow, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ebenfalls mit Rap ihre Erfahrungen verarbeiten und Diskriminierung bekämpfen möchte. Und mit dem Bonner Sugar MMFK, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist. Seine Eltern waren kurz vor seine Geburt aus Angola nach Deutschland geflohen. Er hat Deutschland nie verlassen. Nun droht ihm die Abschiebung.

Malcolms Fazit der Recherche lautet: „Rap hilft der Demokratie, weil wir gezwungen sind uns mit anderen Lebenswelten zu beschäftigen.“

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Vortrag mit Prof. Andrea Petö, Central European University, Budapest, Ungarn

Die Wahlen zum Europaparlament werden von Rechten und Anti-Gender-Bewegungen dazu genutzt werden, die liberalen Demokratien in Europa anzugreifen und grundlegend zu verändern. Das Feindbild „Gender-Ideologie“ bildet dabei den symbolischen Kitt zwischen verschiedenen religiösen, fundamentalistischen und politischen Kräften. Menschenrechte und die Gleichheit aller Geschlechter werden in Frage gestellt, gesellschaftliche Diskurse immer weiter nach rechts verschoben.

Ausgehend von aktuellen Entwicklungen im Ungarn des Viktor Orban analysiert Prof. Andrea Petö in ihrem Vortrag, was das Neue an diesen Angriffen auf feministische Errungenschaften ist. Sie zeigt auf, dass die Anti-Gender-Bewegungen eine nationalistische, neokonservative Antwort auf die Krise der globalen neoliberalen Weltordnung ist und dass es wichtig ist, sich ihr entgegenzustellen.

Andrea Petö, 54, ist Professorin für Gender Studies an der Central European University in Budapest und eine der profiliertesten Historikerinnen Ungarns. Ihre Arbeiten zu Gender, Politik, Holocaust und Krieg wurden in 18 Sprachen übersetzt. Sie forscht zurzeit am Institut für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Für die Heinrich-Böll-Stiftung hat sie eine feministische Einschätzung zur Niederschlagung des Aufstandes in Ungarn 1956 abgegeben.

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Der US-amerikanischer Dokumentarfilm Paris brennt (Originatitel: Paris Is Burning)  von Jennie Livingston aus dem Jahr 1990 zeigt die Ballroom Culture in New York City in den 1980er Jahren und gilt als eines der einflussreichsten Zeitzeugnisse der Schwulen- und Transgenderszene sowie der afroamerikanischen und Latino-Community. In einigen Szenen zeigt und erklärt Paris is Burning die Ursprünge der Tanzform "Voguing", das eine eigene Kategorie bei den Bällen hat. Willi Ninja, einer der prominentesten Voguing-Tänzer, wird im Film interviewt.

Der Film zeigt Szenen verschiedener Bälle in Harlem, die als Wettbewerbe in zahlreichen unterschiedlichen Kategorien organisiert sind. Die Teilnehmer*innen gehen dabei wie auf einem Laufsteg durch den Ballsaal und werden von Juror*innen anhand der „Echtheit“ („realness“) ihrer Drag-Darbietungen, ihrer Tanzkünste oder der Schönheit ihrer Kleidung beurteilt. Die Gewinne sind Trophäen. Darüber hinaus gliedert sich der Film in Interviews mit Teilnehmer*innen oder Besucher*innen dieser Wettbewerbe sowie Szenen aus deren Alltag. Die Interviewten erklären dabei wichtige Begriffe, Slangausdrücke und Konzepte der Ballroom Culture. Sie erklären, warum sie an den Wettbewerben teilnehmen oder diese besuchen. Einige der Interviewten erzählen von der Ballroom Culture als Ausweg aus einem homophoben und transfeindlichen von Armut geprägten Alltag. Zu den Interviewpartner*innen zählen Dorian Corey, Pepper LaBeija, Venus Xtravaganza, Octavia St. Laurent und Angie Xtravaganza. Venus Xtravaganza, die als arbeitete Sexarbeiterin arbeitete, um sich Kleidung für Bälle zu kaufen, wurde 1988, noch vor Vollendung der Dreharbeiten des Films, ermordet. Freund*innen von ihr sprechen im Film über den Mord und die Gewalt der New Yorker Transgender-Community.

Im Film geht es auch um die "Houses", die von einer "Mother" geführt werden und zentraler Bestandteil der Ballroom Culture sind. Diese Wahlverwandtschaftsverhältnisse sind wichtig, da viele der Beteiligten von ihren Familien verstoßen wurden. Die Houses wurden oft nach bekannten Modemarken oder den berühmtesten Mitgliedern des House benannt. Die Mothers nehmen Children oft auch bei sich auf, um einen Schlafplatz und Nahrungsmittel zu bieten. 

 

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In diesem kurzen Erklärvideo geht es um die Geschichte der Frauenrechte und der Gleichberechtigung. Wie viel Fortschritt haben Frauen* im weltweiten Kampf für Gleichberechtigung bisher erreicht und wie viel ist noch zu tun? Von den globalen Kämpfen der Suffragetten bis hin zur #MeToo-Bewegung und digitalem Aktivismus war der Fortschritt nur sehr langsam. Der Kampf für Gleichstellung der Geschlechter ist aktuell wie eh und je. In diesem Erklärvideo werden kurz und knapp die namhaften Frauen*, Graswurzelbewegungen und historischen Meilensteine, die die Welt für Frauen* und Mädchen* verändert haben, vorgestellt.