Männerwelten - Belästigung von Frauen | Joko & Klaas 15 Minuten Live

Im 15-Minuten-Format von Joko und Klaas führt uns Sophie Passmann durch die „Dauerausstellung“ Männerwelten. Das Video führt uns virtuell durch die Ausstellung, unter anderem mit Fotos, Rollenspielen, Auszügen aus privaten Chatnachrichten oder öffentlichen Kommentaren. Die Ausstellung soll auf eins aufmerksam machen: Sexismus und Frauenhass sind alltäglich für Frauen*, Mädchen* und als solche gelesene Personen. Prominente Frauen zeigen die ihnen zugeschickten Dickpics oder lesen ihre auf sie gerichteten frauenfeindlichen und sexistischen Kommentare vor, die deutlich machen, welchen Hassreden (hate speech) sie immer wieder begegnen müssen. Es werden aber auch viele schmerzhafte Schilderungen und Erfahrungsberichte von (teils anonymen) Privatpersonen auf verschiedene Arten dargestellt, die zeigen, dass virtuelle oder physische sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen auch ein großer Teil dieses gesellschaftlichen Problems sind.

Mit dabei sind auch: Palina Rojinski, Jeannine Michaelsen, Visa Vie, Stefanie Giesinger, Katrin Bauerfeind und Collien Ulmen-Fernandes.

Bemerkungen

Triggerwarnung: Die Schilderung der hier dargestellten Hate-Spech-, Misogynie-, Sexismus- und sexualisierte Gewalt/Belästigungs-Erfahrungen können retraumatisierend sein. 

Hinweis

Das Video sollte nur mit entsprechenden Hinweisen (Triggerwarnungen siehe oben) gezeigt werden.

Das Video wurde für die breite Masse produziert und hat einen sehr plakativen Charakter, der schockieren soll, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund eignet es sich für Menschen (ab junge Erwachsene aufwärts), die sich weniger mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Feministische Stimmen rufen zu einer kritischeren und vor allem intersektionalen Auseinandersetzung im Video und mit dem Thema auf, z. B. Regina Frey oder die Plattform Pinkstinks, u. a. , weil die Repräsentation betroffener weißer nicht-behinderter Frauen eine sehr limitierte Sichtweise auf die Thematik gibt. Zudem wird die Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes kritisiert, da diese sich in der Vergangenheit transfeindlich geäußert hat (wer mehr zu dieser Abspaltung innerhalb von Feminismen erfahren will, findet unter dem Begriff „TERF“ Infos dazu). Als Ergänzung können außerdem Inhalte eingesetzt werden, die Präventivmaßnahmen vorschlagen.