Feuer & Brot: Queercoding und Queerbaiting im Film. Sind Disney Bösewichte queer? feat. BBQ Podcast

Gerade wenn man sich Disney Filme oder Marvel Comics mal genauer anschaut, fällt eines auf. Die Bösewichte haben einen extravaganten Style, viele präsentieren sich androgyn, die Männer sind oft geschminkt, haben bunte oder lange Haare und die Frauen haben kein Interesse an Liebesbeziehungen. In anderen Worten: Sie werden als „queer gelabelt" ohne wirklich explizit als queer benannt zu werden. Das nennt man „Queercoding“ und es existiert schon sehr lange. Erst einmal ist queer Coding nicht unbedingt etwas Schlimmes. Aber: Warum sind es meist nur Bösewichte, die so codiert werden? Problematisch wird es zum Beispiel, wenn wir Cross Dressing hauptsächlich bei Psychokillern sehen.

In dieser Folge sprechen Alice Hasters und Maximiliane Haecke mit den Gästen Zuher Jazmati und Dominik Djialeu vom BBQ Podcast darüber, wie sie von queercoded Charakteren geprägt wurden, was sie über heteronormative Vorstellungen von Gender aussagen und warum wir queercoding bis heute nicht los geworden sind. Außerdem: Wie sieht es mit der Repräsentation von queeren Menschen bei Disney und in anderen Filmen heute aus? 

Bemerkungen

Im Podcast "Feuer & Brot" unterhalten sich Freundinnen Alice Hasters und Maximiliane Haecke einmal monatlich über gesellschaftliche und popkulturelle Themen aus einer feministischen Perspektive. 

Hinweis

Der Podcast eignet sich für einen niedrigschwelligen Einstieg in die Themen Feminismus, Antirassismus und Identitäten. Er eignet sich für die Jugendarbeit.