Schwarze Deutsche | Afro-Deutsche | Schwarzer Feminismus

Afro-Deutsch ist eine Selbstbezeichnung Schwarzer Deutscher. Der Begriff ist auf May Ayim, eine deutschen Dichterin und Aktivistin zurückzuführen, die einen alternativen Begriff zu den rassistisch geprägten Bezeichnungen für Schwarze Deutsche gesucht hatte. Weitere Infos finden Sie zum Beispiel hier.

Beschreibung

Sex ist schon lange keine Voraussetzung mehr, um Kinder zu kriegen. Doch nicht immer funktionieren technische Methoden. Für wen gilt eigentlich das proklamierte Recht auf Fortpflanzung? Werden wir befreit oder drohen neue Zwänge? Und wie begegnen wir den feministischen Herausforderungen der globalen Fortpflanzungsindustrie? Reproduktive Rechte werden im Mainstream oft verstanden als Recht auf Abtreibung und Verhütung. Schwarze Feminist*innen entwickelten dagegen einen breiteren intersektionalen Ansatz der Reproduktiven Gerechtigkeit. Welche Erfahrungen und Kämpfe stecken dahinter? Hengameh Yaghoobifarah im Gespräch mit Emilia Roig

Beschreibung

CurlyJay erzählt in diesem Beitrag von ihren Rassismuserfahrungen und wie diese ihre eigene Identität geprägt haben. Sie identifiziert sich als Mixed-race, erklärt, was dieser Begriff bedeutet und definiert andere Begriffe wie Rassismus. Ein zentrales Thema für Joanas Identitätsfrage sind ihre Afrohaare, die sie jahrelang täglich glättete. Sie spricht auch über rassistische Bemerkungen bis hin zu systematischer Diskriminierung von Lehrer*innen in ihrer Schulzeit, aber auch über Alltagsrassismen ihrer Mitschüler*innen. Sie denkt darüber nach, was ihrem 15-jährigem Ich damals geholfen hätte und nennt verschiedene Medien, die ihr geholfen haben sich mit ihrer Identität auseinander zu setzen. 

 

Beschreibung

Haben und Ciani von ROSAMAG haben Frauen* auf den Straßen von Berlin-Kreuzberg angesprochen und gefragt, wie sie sich selbst bezeichnen. Von Afrodeutsch, Schwarz, Women of Color, bis afro-diasporisch - Selbstbezeichnungen sind so divers, wie die Meinung der Menschen der Communities unterschiedlich. Die beiden fragen: Warum ist Selbstbezeichnung so wichtig und wie würden sich die unterschiedlichen Frauen* selbst nennen? 

Beschreibung

Mit der Dokumentation "Ouvrir La Voix" (Speak Up - Nimm kein Blatt vor den Mund") verknüpft die französische Soziologin und Aktivistin Amandine GAY afro-diasporische und queer-feministische Perspektiven im französischen Kontext, um in oftmals eindimensionalen, westlich-diskursiven Darstellungen, fehlende Narrative zu ergänzen. Der Film konzentriert sich auf die Erfahrungen von Schwarzen Frauen in Frankreich und verdeutlicht die Intersektion der Identität "Frau" und "Schwarz".