Kunst & Kultur

Climate Change and Women - Dr. Dewi Candraningrum - Heinrich-Böll-Stiftung Southeast Asia

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Beschreibung

Die Heinrich-Böll-Stiftung Südostasien spricht mit Dr. Dewi Candraningrum über den Klimawandel und Frauen. Sie ist Dozentin, Künstlerin und Gründerin des Jejer Wadon Art Space in Boyolali, Indonesien. Sie verbindet Kunst, Ökologie und Gender. Candraningrum betont, dass Frauen eine entscheidende Rolle in der Klimakrise spielen. Sie haben eine besonders hohe Vulnerabilität und Ressourcenabhängigkeit, da sie die meiste Care-Arbeit leisten.

Slamtext "Pizza Margherita" von Sven Hensel - meinTestgelände

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Beschreibung

„[Meine Eltern] sagen immer, ich sei wie eine Pizza Magherita, denn ich habe nichts drauf.“

Svens Eltern leben das heteronormative Leben vieler Leute. Leider gehört dazu oft auch ein fehlendes Verständnis und Toleranz für die sexuelle Selbstbestimmung der eigenen Kinder. Sven erlebte das tagtäglich: Nicht nur, dass sie ihn generell wenig schätzten und ihn auf seinem eigenen Weg nicht unterstützten, sondern auch, dass sie sein Schwulsein nicht ernst genommen haben. In einem Poetry Slam drückt er Frust und Wut aus, die er durch die Einschränkungen und verletztenden Worte seiner Eltern erlebt hat. Vor allem aber zeigt er, dass er es sehr wohl drauf hat und jeder Mensch die Freiheit haben sollte, sich selbst zu entfalten.

Sven hat sein Werk im Rahmen des Fachtags 2018 „Wie ich es sehe“ zum fünften Geburtstag von meinTestgelände im BMFSFJ performt.

Lidia - Ich bin meine eigene Marionette - meinTestgelände

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Beschreibung

Die Poetry Slammerin Lidia musste früh erwachsen werden. Als Waisenkind, das nicht in (Geschlechter-)Normen passt und Depressionen hat, wurde sie ständig gemobbt und hat Hassreden (hate speech) erfahren. Trotz allem zeigt sie, dass einen das alles nicht brechen muss, sondern Betroffene im Gegenteil sogar stärker machen kann - auch wenn es nicht immer leicht ist. Sie behandelt außerdem Themen der Freund*innenschaft, Vertrauen anderen und sich selbst gegenüber und die eigene Selbstfindung.

Lidia // Perfekt unperfekt - meinTestgelände

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Beschreibung

Lidia ist ein starkes Mädchen. Sie hasst Definitionen, die vorschreiben, wie Mädchen zu sein haben: Sie putzt nicht gern ihre Zähne, mag keine hohen Schuhe und hat keine Ahnung von Make-Up. Als Poetry Slammerin verarbeitet sie Gefühle wie ihre Wut über Geschlechterklischees, gesellschaftliche Rollenzwänge und den sexistischen Kommentaren, die ihr im Alltag begegnen. Sie erkennt schon früh, was Selbstbestimmtheit, innere Freiheit und Selbstliebe bedeuten. Sie reflektiert auch, dass wenn sie „typisch“-mädchenhafte Dinge tut, diese eben ganz für sie alleine sind - weil sie Bock drauf hat, und nicht weil irgendwer das von ihr möchte.

Meine Welt - meinTestgelände

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Beschreibung

Die Schwarzen Jugendlichen Aminta und Anita verarbeiten kreativ ihre Rassismuserfahrungen. Durch ehrliche und poetisch verpackte Worte teilen sie ihre Gefühle mit der Öffentlichkeit. Sie rufen für mehr Solidarität mit Schwarzen Menschen auf.

Die Inhalte und das Video sind im Rahmen eines Theaterworkshops von meinTestgelände entstanden.

Beschreibung

Was wäre, wenn du einen Euro für jeden Akt der emotionalen Arbeit bekämst? Diese Frage beantwortet Melissa Lozada-Oliva in ihrem Gedicht auf emotionale, starke und empowernde Weise.

„If I had a nickel for every time I stayed up too late for someone who would never wake up for me, a dollar for every minute I tried to make a sad man feel less sad, a penny for every time I had to bend and stretch to prove to someone that I'm here, that I exist, my heart would rattle and shake with all of the coins spilling back into it, I would stop digging around in my pockets for pieces of myself“

Damit spricht sie die Nicht-Bezahlung emotionaler Arbeit an, insbesondere im privaten Beziehungsbereich und gegenüber (weißen) Männern. Sie thematisiert damit unausgesprochene Unterdrückungsmechanismen von Geschlechterrollen. Dabei gilt zu beachten, dass sie aus nicht-weißer Perspektive performt.

Be yourself aber jemand anderes: Die Identitäts-Kunst von Maria Guta | Arte TRACKS - Arte TRACKS

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Beschreibung

Für Choreografie ist Gender ein Hindernis das überwunden werden muss, um die Tänzer*innen zu befreien. Die Choreograf*innen Luiga Riva und Mette Ingvartsen wollen ihre Tänzer*innen aus dem Klischee-Korsett befreien. Mit Klebebandmuskeln werden männliche Schönheitsideale parodiert und mit zusammengebundenen Beinen die Einschränkungen von Frauen  metaphorisch sichtbar gemacht.

Beschreibung

Die kuratierte Selektion der Retrospektive der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde von der Deutschen Kinemathek ausgewählt und umfasst Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus der BRD (vor und nach der Wende) und DDR der Jahre 1966-1998. Die Werke zeigen die Perspektive der Filmmacherinnen und Protagonistinnen auf ihre sich verändernden Lebenswelten in einer sich wandelnden Gesellschaft, Produktionsbedingungen des jeweiligen Kontextes und wie Beziehung zwischen Alltag, Arbeit und Persönlichem miteinander im Austausch stehen.

Folgende Filme sind auf der DVD enthalten: 

  • Manöver (Regie: May Spils) 
  • Neun Leben hat die Katze (Regie: Ula Stöckl) 
  • Sie (Regie: Gitta Nickel)
  • Ich denke oft an Hawaii… (Regie: Elfi Mikesch)
  • Heim / Verbotsfilm (Regie: Angelika Andrees und Petra Tschörtner)
  • Dress Rehearsal und Karola 2 (Regie: Christine Noll Brinckmann)
  • Das Fahrrad (Regie: Evelyn Schmidt)
  • Die Mitspeisenden (Regie: Hermine Huntgeburth)
  • Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann (Regie: Helke Misselwitz)
  • Miss World (Regie: Barbara Marheineke)