Intersektionalität

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Artikel und Publikationen
Beschreibung

Diese bilinguale Serie von Marvin Lemus und Linda Yvette Chávez, u.a. produziert von America Ferrera, ist eine dramatische Komödie rund um eine mexikanisch-amerikanische Familie in Los Angeles, die einen Taco-Shop führt. Neben dem zentralen Thema der Gentrifizierung geht es um den amerikanischen Traum, Identität, Klasse, Liebe und die Familie. Die Serie positioniert sich intersektional feministisch – und zwar Generationen übergreifend: Sichtbarmachung von queerer Liebe, aber auch Queer-Feindlichkeit innerhalb der Latinx-Community, die Ausbeutung migrantischer Arbeiterinnen in der Textilbranche, Klassenkampf, Abschiebung durch ICE, Latinx Frauen in der Kunst und im akademischen Betrieb, kritische Perspektiven auf White Supremacy, und und und. 

Self Made: Inspired by the Life of Madam C.J. Walker | Official Trailer | Netflix - Netflix

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Self Made: Das Leben von Madam C.J. Walker ist eine US-amerikanische biografische Drama-Miniserie, u.a. von DeMane Davis, über eine der ersten Selfmade-Millionärinnen in den Vereinigten Staaten, basierend auf der Biografie On Her Own Ground: The Life and Times of Madam C. J. Walker. von A'Lelia Bundles, einer Nachfahrin von Walkers Enkelin. Die vierteilige Miniserie erzählt die Geschichte von Sarah Breedlove, später Madam C.J. Walker, und ihrer Karriere wie sie im amerikanischen Traum geschrieben steht: von der Wäscherin zur Millionärin.  Ihr erfolgreiches Unternehmen, das sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Indianapolis aufbaut, vertreibt Haarpflegeprodukte für afroamerikanische Frauen. Es geht dabei um die Sichtbarmachung von Erfolgsgeschichten Schwarzer Frauen in der US-Geschichte. Darüber hinaus geht es neben Rassismus auch um Colorism, Emanzipation, Frauenrechte und das Aufbrechen traditioneller heteronormativer Beziehungen und Familienmodellen. Die Miniserie macht auch sichtbar, weshalb das Konzept der Intersektionalität so zentral für die Kämpfe Schwarzer Frauen ist. 

Beschreibung

Vor über 30 Jahren prägte die US-amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw das Konzept der Intersektionalität. Es hat sich zu einem der wichtigsten Konzepte im akademischen und aktivistischen Kontext etabliert, um auf Mehrfachdiskriminierungen hinzuweisen. In dieser Folge erklärt Rosa Mag den Begriff, die Entstehung und die Bedeutung.

Beschreibung

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen erzählt die Geschichte von einer Gruppe afroamerikanischer Mathegenies, die die erste Erdumkreisung mit Menschen an Bord von der NASA maßgeblich ermöglichen. Dabei geht es vor allem um die bisher weitreichend unbekannte Geschichte von Katherine G. Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe), drei hoch begabte afroamerikanische Frauen, die maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren. Teil des Programms waren vor allem der erste Raumfahrtflug Amerikas mit einem Menschen an Bord mit dem Astronauten Alan Shepard sowie die erste bemannte Erdumkreisung mit John Glenn. 

Beschreibung

Das folgende Video bringt die Problematik aufgegriffener feministischer Diskurse auf, welche in der Öffentlichkeit zumeist sehr weiß sind und nicht intersektional aufgestellt sind. Stichwort: White Feminism. Dieser Fokus wird kritisiert, da er beispielsweise Perspektiven von People of Color nicht mitberücksichtigt.

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Haben und Ciani von ROSAMAG haben Frauen* auf den Straßen von Berlin-Kreuzberg angesprochen und gefragt, wie sie sich selbst bezeichnen. Von Afrodeutsch, Schwarz, Women of Color, bis afro-diasporisch - Selbstbezeichnungen sind so divers, wie die Meinung der Menschen der Communities unterschiedlich. Die beiden fragen: Warum ist Selbstbezeichnung so wichtig und wie würden sich die unterschiedlichen Frauen* selbst nennen? 

Feminismus ist nicht nur für Frauen™ - Elliott Tender

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Im Video wird aufzeigt, warum es wichtig ist, dass sich alle für Feminismus stark machen. Deutlich wird, dass Feminismus nicht nur für cis Frauen da ist (für Frauen die sich mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren), sondern für alle Menschen. Das Video versucht verschiedene Kategorien einzubeziehen und damit intersektionalen Feminismus genauer zu beleuchten.

Beschreibung

Kimberlé Crenshaw begründete 1989 das Konzept der Intersektionalität. In diesem TED-Talk spricht sie über die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Intersektionalität in der heutigen Gesellschaft. Sie erzählt die Geschichte des Falls von Emma DeGraffenreid, deren Klage wegen Rassismus und Sexismus bei einem Autohersteller zurückgewiesen wurde. Es fehlte der gesetzliche Rahmen, um die zweifach Diskriminierung in diesem Fall strafrechtlich anzuerkennen. Deshalb erklärte Crenshaw das Problem anhand des bildlichen Vergleichs einer Straßenkreuzung. Aus diesem Fall heraus entwickelte sie also das Konzept der Intersektionalität.

Wenn wir ein Problem nicht sehen können, können wir es nicht lösen. In diesem Vortrag adressiert sie die sexistische und rassistische Gewalt, die heute in den USA von der Polizei ausgeht. In den Medien werden die Opfer von solchen Übergriffen, die proportional häufig Schwarze Frauen* sind, unsichtbar gemacht. Crenshaw nennt die Kampagne "Say Her Name" des African American Policy Forums, das daran arbeitet diese Geschichten sichtbar zu machen und die Aufmerksamkeit auf die massive Gewalt an Schwarzen Frauen* zu lenken.