Diversität

Beschreibung

Othering leitet sich von dem englischen Begriff "other" ("andersartig") ab. Der Begriff wird im Deutschen manchmal mit "VerAnderung" oder "Fremd-Machung" übersetzt. Othering beschreibt, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Machtgefälles: die als anders Beschriebenen sind von Diskriminierung betroffen und haben deswegen wenig Möglichkeiten, sich gegen die Zuschreibungen zu wehren. (Für weitere Informationen zur Definition, siehe hier) Entstanden ist das Konzept im Kontext der postkolonialen Theorie, vor allem von Edward Said und Gayatri C. Spivak geprägt.

In dieser Folge von Diversity von A-Z erklärt die Choreografin, Performerin und Dozentin Olivia Hyunsin Kim, was der Begriff für sie bedeutet und vor allem was er im Kulturbetrieb bedeutet. Anhand einiger Beispiele zeigt sie, wie sie in ihrer Arbeit mit Stereotypen statt nur gegen sie arbeitet, um sie von innen zu empowern.

Beschreibung

Die Body Positivity Aktivistin und Model Ashley Graham spricht in ihrem Ted Talk über die Modeindustrie und die Herausforderungen, denen sie in ihrer Karriere als Model auf dem Weg zum Vorbild für Body Positivity Bewegung begegnet ist. Sie adressiert "body confidence", also das Vertrauen in den eignene Körper und wie Menschen so lernen können, ihren Körper zu akzeptieren unabhängig von normativen Körperidealen. 

Beschreibung

Im Video werden Youtuber*innen vorgestellt, die sich mit anderen Themen als Beauty-Tipps, Kosmetik und Klamotten auseinandersetzen. Denn die erfolgreichsten deutschen Youtuberinnen bedienen sich in ihren Videos weiterhin strengen Schönheitsidealen und -normen. Das Video ist eine Platform für alternative "role model", für Leute, die sich entgegen dieser Schönheitsideale präsentieren und Content kreieren wollen.

Beschreibung

Piper Chapman wird zu 15 Monaten Haft verurteilt. Außergewöhnlich ist daran, dass sie weiß, wohlhabend, gebildet, und cis-geschlechtlich ist. Sie landet im Gefägnis wegen einer Drogengeldwäsche, dessen Konsequenzen sie sich nun zehn Jahre später stellt. Die gesamte erste Staffel dreht sich darum, wie sie den Alltag im Gefägnis trotz aller Herausforderungen meistert, wie sie ihre Ex-Freundin wieder trifft, deren Romanze neu entfacht, aber auch wie sie sich ihren eigenen Privilegien bewusst wird. Die weiteren sechs Staffeln nehmen weitere Protagonist*innen in den Fokus und verhandeln zunehmend komplexere Themen rund um Gender, Race, Klasse, Sexualität, Identität, Gesundheit, Migration und Macht.

Die Serie kritisiert in seiner Erzählung verschiedene gesellschaftspolitische Themen, in dem einerseits die individuellen Geschichten der Insass*innen thematisiert werden und sich andererseits das Zusammenleben innerhalb des Gefägnisses entwickelt. Neben Liebschaften und Eifersuchtsdramen geht es vor allem um die systemischen Ungerechtigkeiten, unter denen vor allem Schwarze Personen leiden, und um die grundlegende Kritik an der Privatisierung von Gefängnissen und der Ausbeutung von billiger bis unbezahlter Arbeit, die sich in die Gesamtkritik am neoliberalen System einreiht.