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Artikel und Publikationen

Begrüßung & Einleitung: Netzwerkkonferenz Haltung zeigen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Beschreibung

Begrüßung & Einleitung von Linda Lieber und Henning von Bargen.

Die Netzwerktagung „Haltung zeigen“ bot gleichstellungspolitischen und feministischen Akteur*innen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus zu bekommen. Sie gab Raum, Erfahrungen im Umgang mit antifeministischen Angriffen in der eigenen beruflichen, ehrenamtlichen, politischen oder NGO-Praxis mit Menschen aus verschiedenen Kontexten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Es wurden gemeinsam Strategien im Umgang mit Antifeminismus ausgewertet und weiterentwickelt. Die Beiträge und Impulse bezogen nach Möglichkeit intersektionale Perspektiven und Ansätze ein, insbesondere die Verquickung von Sexismus und (antimuslimischem) Rassismus.


Andere Ausschnitte aus der Veranstaltung:

I. Begrüßung, Grußworte, Einführung

II. Feminismus in Krisenzeiten – Was heißt Solidarität?

III. Angriff auf die Demokratie? Antifeminismus in Deutschland und Europa.

V. Ursachenforschung 1: Wie begünstigen Rechtspopulismus und Autoritarismus antifeministische Einstellungen / Haltungen?

VI. Wider den Hass, feministisch und solidarisch

VII. Ursachenforschung 2: Wie wirken sich Männlichkeitskonstruktionen auf antifeministische Einstellungen / Haltungen aus?

VIII. Ursachenforschung 3: Welche Rolle spielen soziale Fragen für antifeministische Einstellungen / Haltungen?

IX. Gemeinsam gegen Antifeminismus: Netzwerk-Marktplatz

Beschreibung

Die Corona-Pandemie betrifft alle, beeinflusst speziell Frauen aber hinsichtlich der Care-Arbeit, häuslicher Gewalt und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ganz besonders. Welche anderen frauenpolitischen Themen brauchen während der Corona-Pandemie verstärkte Aufmerksamkeit? Kommen neue Problemfelder hinzu? Welche europäischen Strategien werden angewandt?

Dabei werden die Maßnahmen der aktuellen deutschen und der kommenden portugiesischen EU-Ratspräsident*innenschaft, der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, sowie des Europarats unter die Lupe genommen.

Mit dabei sind:

  • Evelyn Regner, Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter im Europäischen Parlament
  • Josephine Ortleb, Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Sabine Kräuter-Stockton, Mitglied der Expert*innengruppe zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (GREVIO)
  • Maruša Gortnar, Leiterin der Geschäftsstelle des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)

Women in focus: Coronavirus and Gender Equality in Europe - Panel 1 - European Institute for Gender Equality

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Beschreibung

Die Corona-Pandemie betrifft alle, beeinflusst speziell Frauen aber hinsichtlich der Care-Arbeit, häuslicher Gewalt und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ganz besonders. Welche anderen frauenpolitischen Themen brauchen während der Corona-Pandemie verstärkte Aufmerksamkeit? Kommen neue Problemfelder hinzu? Welche europäischen Strategien werden angewandt?

Dabei werden die Maßnahmen der aktuellen deutschen und der kommenden portugiesischen EU-Ratspräsident*innenschaft, der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, sowie des Europarats unter die Lupe genommen.

Mit dabei sind:

  • Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Helena Dalli, EU-Kommissarin für Gleichstellung
  • Rosa Monteiro, Staatssekretärin für Staatsbürger*innenschaft und Gleichberechtigung
  • Carlien Scheele, Direktorin des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE)
  • Moderation: Astrid Frohloff

FRA: EU LGBT survey - European Union Agency for Fundamental Rights (FRA)

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Beschreibung

Um die Situation von LGBT Menschen in der EU besser einschätzen zu können, sind unionsübergreifende Untersuchungen notwendig. Die Fundamental Rights Agency (FRA) veranlasste 2013 dazu eine Studie, um sich ein besseres Bild über die Lage in Europa zu verschaffen. 93.000 LGBT Personen nahmen an dieser Studie teil, mit dem Ergebnis, dass Diskriminierung und Hassrede in der EU immer noch weit verbreitet sind. Die EU-Mitgliedsstaaten sind vor große Herausforderungen gestellt, sich die Ergebnisse zu Nutzen zu machen und gezielte Richtlinien und Aktionspläne in Gang zu setzen, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken.

Beschreibung

Im Zuge des Pride Month 2020 berichtet Marvin Neumann über Baustellen in Bezug auf die Rechte von LGBTI Menschen in Europa. Einstieg in die Einschätzung bieten die in Polen erlassenen "LGBTI freien Zonen", die sich inzwischen auf ein Drittel der Städte und Gemeinden ausgeweitet haben. Polen sei hier jedoch kein Einzelfall. Ließen sich in osteuropäischen Ländern von 2014 bis 2016 noch positive Veränderungen der LGBTI Menschenrechte feststellen, verschlechterten sich diese von 2017 bis 2020 wieder zunehmend - besonders betroffen seien europaweit Trans und Inter* Personen. Gegen Ende thematisiert Marvin Neumann ebenfalls intra-community Probleme und Differenzen in politischer Positionierung sowie Haltungen gegenüber anderen Gruppen innerhalb der Community.