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Esra Karakaya hat sich Emilene Wopana Mudimu, Isra Abdou, Maja Bogojević und Saboura Manpreet Naqshband in ihre Show eingeladen, um über Alltagsrassismus und Racial Profiling von BIPOC zu reden. Dabei geht es weniger um direkte Beschimpfungen, sondern um die äußere Wahrnehmung der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft, die anhand von Reaktionen zur Sprache, Kleidung oder Verhalten stigmatisieren und BIPOC in angepasste Rollen drängt, um als "akzeptabel" oder "richtig" zu gelten.

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Der Film von jungen Filmemacher*innen vom Medienprojekt Wuppertal begleitet die Black-Lives-Matter-Demonstration in Düsseldorf am 6. Juli 2020. Nach dem Mord an George Floyd im Mai, gingen in Düsseldorf 20.000 Menschen auf die Straßen und forderten Gleichberechtigung und Würde für Schwarze Menschen – auch in Deutschland. Im Film kommen viele junge Schwarze Menschen zu Wort. Es geht nicht nur um Polizeigewalt. Sie berichten von eigenen Rassismuserfahrungen in der Freizeit, bei der Arbeit oder in der Schule. Sie sind wütend, entschieden und fordern Veränderung:

„Es ist mein gutes Recht, Respekt zu fordern. Ich muss mir das nicht gefallen lassen".

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Die Deutsche Welle begleitet zwei junge Frauen, die von ihren Erfahrungen mit Rassismus im deutschen Alltag berichten. Beide hatten gerade in ihrer Kindheit und Jugend häufig das Gefühl, die Einzige zu sein  alleine zu sein mit rassistischen Erlebnissen. So wird struktureller Rassismus als persönlicher Einzelfall abgetan. Selbstorganisierte Gruppen von Schwarzen Jugendlichen und ihren Familien schaffen Halt und Zugehörigkeit.   

Top5. Die nervigsten Sprüche für Menschen mit Migrationsvordergrund - meinTestgelände

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Kommentare wie „Du kannst aber gut deutsch.“ oder Fragen wie „Wie ist das bei euch?“ sind für (post-)migrantische Menschen vor allem eins: einfach nur nervig! Zudem sind sie auch rassistisch. Die HeRoes aus Duisburg führen Workshops mit gleichaltrigen Mädchen* und Jungen* durch. Sie möchten gegenseitig empowern, setzen sich für mehr Gleichberechtigung ein und klären anhand von Rollenspielen auf. Das Video gibt dabei Einblicke in einen humorvollen Umgang mit Alltagsrassismus, der dennoch nicht davon ablenken soll, wie ernst diese Thematik für sie ist.

S01/E04 Gender-Sketche | Sexismus und Rassismus - Schule gegen Sexismus - Pinkstinks Germany

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In den kurzen Gender-Sketchen von Pinkstinks werden Geschlechterrollen vertauscht und ihre Absurdität dadurch sichtbar. Dieser Sketch kommt aus der ersten Staffel der Serie und beschäftigt sich mit Alltagsrassismus.

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Arpana und Maja geben regelmäßig Workshops zum Thema "How to be an ally?" Ein*e Ally ist eine nicht-betroffene, verbündete Person und kann sich nicht nur auf Rassismus, sondern auch auf alle anderen Diskriminierungsformen wie Sexismus, Ableismus etc. beziehen. Lisa führt ein Interview mit den beiden, um Anregungen zu geben, wie man sein Handeln und Verhalten sensibler und reflektierter gestalten kann, um Diskriminierung vorbeugen, zu vermeiden oder entgegenzuwirken.

Maisha Maureen Eggers über Kinderbücher und Empowerment (Teil 1) - Heinrich-Böll-Stiftung

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Prof. Dr. Maisha Maureen Eggers ist Erziehungswissenschaftlerin und Geschlechterforscherin, Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Interview spricht sie über die Rolle von Kinderbüchern für Empowerment. Vorurteilsbewusste Literatur ist in der Bildungspraxis unerlässlich. Am Beispiel Pippi Langstrumpf zeigt sie die Wichtigkeit von Solidarität und Rassismuskritik an Kinderbüchern. Differenz wird als Mittel der Erzählung verwendet. So werden Nebencharaktere zur Protagonistin Pippi als Kontrastmittel eingesetzt, um Pippis Handlungsmacht zu erhöhen. Auch rassifizierte Teile der Welt werden mit abschätziger Fremdheit besetzt, um das Selbst zu definieren und weiße Dominanz zu stärken. Dagegen sollten Kinderliteratur durch Erzählungen einen emanzipierenden und stärkenden Zugang ermöglichen, indem sie Vielschichtigkeit thematisieren und neue Handlungsräume für Kinder erobern. Entscheidend ist auch, Kindern Wege zu vermitteln, mit eigenen Diskriminierungserfahrungen umzugehen.

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Antifeminismus ist eine zentrale Ideologie innerhalb der extremen Rechten. Das Erstarken extrem rechter Bewegungen und menschenfeindlicher Weltanschauungen in den letzten Jahren in Deutschland geht daher auch mit einem Erstarken von Antifeminismus einher. Dabei nutzt die extreme Rechte aus, dass Antifeminismus im Vergleich zu Rassismus oder Antisemitismus weniger stark als menschenfeindlich erkannt und gewertet wird. Tatsächlich aber war auch eine antifeministische Ideologie einer der zentralen Handlungsimpulse des Attentäters von Halle und vieler weiterer Rechtsterroristen. Dennoch können über antifeministische Themen Menschen bis weit in die politische Mitte angesprochen, mobilisiert und organisiert werden. Antifeministische Positionen und Meinungen haben zudem eine Brückenfunktion über diverse rechtsradikale Lager und eine Scharnierfunktion bis weit in konservative oder bürgerliche Kreise hinein. Das gilt auch im Allgäu. Doch was hat es mit dem organisierten Antifeminismus im Allgäu auf sich?  Wie weit ist er verbreitet und was macht ihn gefährlich? Worin liegt seine Attraktivität und wie lässt sich dem begegnen? Darüber spricht Allgäu rechtsaußen in einer Livestream-Aufnahme mit der Leiterin der Fachstelle Gender, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung, Judith Rahner.

Interview mit Tamara Hentschel - Reistrommel e.V. - Heinrich-Böll-Stiftung

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Tamara Hentschel wurde 1987 durch Zufall Wohnheimbetreuerin für vietnamesische Vertragsarbeiter*innen. Nach der Wende hat sie den deutsch-vietnamesischen Verein „Reistrommel“ mit aufgebaut. 2003 erhielt sie für ihre 20-jährige Tätigkeit für die Integration der Vietnames*innen in Deutschland und ihr Engagement auf dem Gebiet der Völkerverständigung und der Humanität das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Im Interview spricht sie über die Konsequenzen ungewollter Schwangerschaften von vietnamesischen Vertragsarbeiterinnen und über Rassismus, der sich nach der Wende in Ost-Berlin breitgemacht hat. Der Film entstand in Kooperation mit: Heinrich-Böll-Stiftung, Gesellschaft für interkulturelle Zusammenarbeit gGmbH, Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Integrationsbeauftragte des Landes Berlin.

Ein Jahr nach Hanau - Gedanken zu Deutschland von Leila El-Amaire - Heinrich-Böll-Stiftung

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Für Leila El-Amaire braucht es ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag in Hanau klare politische Konsequenzen, proaktive Aufklärung und echte Solidarität auf Augenhöhe – den Betroffenen muss zugehört werden und ihre Sorgen und Forderungen müssen ernstgenommen werden.

Am 19. Februar 2020 tötete ein Rechtsextremist zehn Menschen in Hanau. Es war der dritte rechtsterroristische Anschlag in Deutschland innerhalb von neun Monaten nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke am 1. Juni 2019 und dem Attentat in Halle am 9. Oktober 2019.

Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag in Hanau hat die Heinrich-Böll-Stiftung Künstler*innen und Aktivist*innen gefragt, was sich in Deutschland ändern muss, um rechten Terror in Zukunft zu verhindern. Was wünschen sie sich ein Jahr nach Hanau von der Politik? Wie kann rechter Terror bekämpft und Betroffene besser geschützt werden? Und was kann jede*r einzelne tun, um für eine solidarische Gesellschaft der Vielen einzustehen?

In Solidarität mit den Angehörigen, Überlebenden und Betroffenen und in Gedenken an Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili-Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.