Digitale Zukunft geschlechtergerecht gestalten - Heinrich-Böll-Stiftung

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Das Gutachten zum dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung war eindeutig: im Bereich der Digitalisierung hat Deutschland Nachholbedarf, vor allem mit Blick auf Geschlechtergerechtigkeit. Das betrifft alle Bereiche von der Informatikausbildung, über die Entwicklung von Technologien bis hin zu Technikfolgeabschätzung. Ideen und Vorschläge, wie dieser Gemengelage beizukommen ist, liefert das Gutachten natürlich mit, sie reichen von Partizipation bis Regulierung.

Wir wollen diese Ideen gemeinsam mit unseren Expertinnen diskutieren und den Bogen über Deutschland hinaus nach Europa spannen, denn die Digitalisierung hält sich nicht an Landesgrenzen fest. Mit dem #EUDigitalManifesto liegt ein politisch-aktivistischer Vorschlag auf dem Tisch.

Dabei soll es u. a. um folgende Fragen gehen:

  • Was muss sich bei Technologieentwicklung ändern? Reichen diversere Teams aus?
  • Wer überprüft den gesellschaftlichen Nutzen von Technologie und nach welchen Kriterien?
  • Welche Regulierungsansätze auf europäischer Ebene können uns auch in Deutschland voranbringen?

Es diskutieren:

  • Alexandra Geese, MdEP Fraktion Die Grünen/EFA
  • Fiona Krakenbürger, Open Technology Fund, Heart of Code
  • Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, HWR Berlin & Vorsitzende Sachverständigenkommission 3. Gleichstellungsbericht

Moderation: Francesca Schmidt, Referentin feministische Netzpolitik, GWI

Hass im Netz und was wir dagegen tun können | Kübra Gümüşay - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Twitter Facebook und Co. - Chancen und Risiken neuer Medien Netzaktivismus und frauenpolitisches Engagement gehören zusammen.

Was bedeutet Netzfeminismus? Was begegnet uns an Zuspruch aber auch an neuen und alten Feindseligkeiten, wie zum Bespiel Antifeminismus in Form von Hatespeech und Cybermobbing? Wie können wir das Netz für unsere Anliegen nutzen und uns gleichzeitig vor digitalen Angriffen schützen?

Diese Fragen und noch einige mehr spiegeln aktuelle Debatten über Feminismus im Netz wieder und sind Anlass, das Thema näher zu beleuchten. Beim FrauenFachForum des Landesfrauenrats Sachsen-Anhalt e. V. am 15. Februar 2017 standen Diskurse und Strategien, Chancen und Risiken neuer Medien in der frauenpolitischen Arbeit im Fokus.

Kübra Gümüşay, Jounalistin, Bloggerin und Netzaktivistin, spricht zum Thema "Hass im Netz und was wir dagegen tun können".

 

 

Feminismen im Internet | Francesca Schmidt (GWI) - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Francesca Schmidt, ehemalige Referentin für feministische Netzpolitik des Gunda-Werner-Instituts, gibt einen Einblick in unterschiedliche feministische Strömungen im Netz und erläutert, wie feministischer Aktivismus und Netzaktivismus zusammenarbeiten (können).

Dabei gibt sie zunächst einen historischen Überblick zu Feminismus im digitalen Raum und spricht über zentrale Begrifflichkeiten für die feministische Analyse der Netzpolitik. Anschließend stellt sie unterschiedliche aktive Gruppen im Netz vor und wirft dabei ein besonderes Augenmerk auf Facebook und Twitter. Schmidt zeigt anhand verschiedener Kampagnen, die auf diesen Plattformen stattfanden, wie feministischer digitaler Aktivismus aussehen kann. Am Schluss werden Blogs, Zeitschriften und Websites hervorgehoben, die sich feministischen Themen widmen.

Die Code Girls im Interview - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Am 13. Mai 2019 führten die Code Girls in Merseburg den Workshop „Code for Beginners“ durch und diskutierten die Facetten von Empowerment im Kontext von Code und Digitalisierung. Begleitend zum Workshop entstand dieses Kurzinterview.

Natalie erzählt über die notwendige Partizipation von Frauen (und marginalisierten Gruppen) in der digitalen Welt, damit Algorithmen nicht nur Männer-basiert sind. Es geht hier also nicht nur ums Coding, sondern auch um mehr Sichtbarkeit, Netzpolitik, Zugehörigkeit und gegenseitiges Empowerment.

Wer sind die CodeGirls?

2012 beschlossen Julia Hoffmann und Natalie Sontopski herauszufinden, wie dieses Programmieren eigentlich geht. Und weil sie der Meinung waren, dass Lernen zusammen mehr Spaß macht als alleine, gründeten sie die „Code Girls“. Seitdem organisieren die beiden unter diesem Namen Workshops und Vorträge speziell für Frauen rund um die Themen Programmieren, Code und Netzpolitik in Leipzig. Auf diese Weise haben die Code Girls ein Netzwerk rund um das Thema Code in Leipzig und Mitteldeutschland geschaffen und fungieren als Anlaufstelle für das Thema „Gender, Programmieren und Digitalisierung“. Dabei sah es ursprünglich so aus, als ob die beiden einen ganz anderen beruflichen Weg einschlagen würden: Julia Hoffman studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft, Natalie Sontopski Soziologie und European Studies. Erst nach Ende des Studiums wuchs das Interesse am Programmieren und Web Design. Inzwischen arbeitet Julia als Projektmanagerin und Natalie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Merseburg.

Beschreibung

Vier öffentliche Personen berichten über ihre Erfahrungen mit digitaler Gewalt und Hassrede. Ob Aktivist*in, Autor*in, Extremismusforscher*in oder Journalist*in: Digitale Gewalt nimmt keinen Halt vor unterschiedlichen Personen, egal, ob öffentlich oder privat. Raul Aguayo-Krauthausen, Julia Ebner, Kübra Gümüşay und Philipp Awounou zeigen, wie real digitale Gewalt ist. Das (politische) Mundtotmachen, die Einschüchterung und Hacker*innenangriffe gefährden das Sicherheitsgefühl im Netz, auf der Straße und Zuhause. Soziale Medien und Internetplattformen gewähren zu wenig Hilfe, der Hass wird selten als einer benannt und das Vorgehen dagegen ist enorm schwierig. Dennoch gilt: Digitale Gewalt muss als solches anerkannt werden, verfolgt werden und aus dem Netz verschwinden.

Beschreibung

Hengameh Yaghoobifarah und Tarik Tesfu im feministischen Gespräch über Schönheit. Sie beziehen sich auf einen H&M Ladylike-Werbespot, um anhand dessen über stereotype Formen von Schönheit und die Überwindung dieser zu sprechen. Obwohl H&M nämlich einen auf Feminismus macht ("nach dem Motto: Du kannst als (schöne) Frau muskulös sein, Achselhaare haben, transident sein, alt sein, Schwarz sein und kurze Haare haben"), schließt der Konzern in New York H&M-Plus Size-Filialen. Also: Alles nur Marketingstrategie? Feminismus als Massenware? Darüber und mehr sprechen die beiden. 

Beschreibung

In the video the topic of parenting and the effect of gender contributing to it and affecting the way of parenting is put to discussion. Why is gender affecting the way we are raising a child? Why is the behavior of a kid being policed in completely different ways the second we learn it's a boy/girl? This talk addresses the personal journey of Michele Yulo of growing into the role of a parent and raising her daughter by nurturing her exploration of identity instead of hindering it.

Beschreibung

In diesem Video stellen Kinder einer nicht-binären Person Fragen, welche ihnen zu Themen wie Identität, Gender, Familie und allgemeinen alltäglichen Situationen einfallen.

Beschreibung

This video features the dilemma of people being super reliant on gender in daily interactions with others. gender coded clothing and spaces also play a role in Audrey Mason-Hydes talk which investigates the question why it is so important for us to know someone else's gender.