Beschreibung

In der Gehrenseestraße 1 wohnten vor allem vietnamesische Vertragsarbeiter*innen, die ab 1980 in die DDR kamen. Regisseur Duc Ngo Ngoc interviewt Nguyen Anh Tuan, der hier als Kind wohnte.

1980 trat ein Abkommen zur Übernahme von Arbeitskräften zwischen der DDR und Vietnam in Kraft. Daraufhin kamen rund 60.000 vietnamesische „Vertragsarbeiter*innen“ nach Ostdeutschland, von denen 16.000 nach der Wiedervereinigung im Land blieben und ihre Familienangehörigen nachholten - Nguyen Anh Tuan war einer von ihnen. Er lebte von 1990 bis 1997 als eines der ersten Kinder im Wohnheim Gehrenseestraße.  

Im Film besucht er die verlassene Wohnsiedlung, erzählt von der Geschichte seiner Familie und teilt persönliche Familienfotos aus der Zeit. „Die ersten Jahre habe ich mich nicht raus getraut“, erinnert sich Nguyen Anh Tuan an die „ausländerfeindliche Begrüßungskultur“. Er erinnert sich aber auch an Sticker aus dem Bravo Magazin und daran, dass deutsche Wort „Fahrrad“ zu lernen. In engen Schlafzimmern eröffneten einige Familien die ersten Lokale, die heute erfolgreiche Restaurants sind. „Liebe und Zusammenhalt waren unter Vietnamesen das Stärkste und das Schönste, was ich hier erlebt habe“, hält er fest.

Pandemie & Gesellschaft #10 - Flüchtlingsschutz und Solidarität in Zeiten globaler Pandemie - Heinrich-Böll-Stiftung

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Die Situation in den überfüllten Geflüchtetenlagern an den EU-Außengrenzen ist angesichts der globalen Pandemie alarmierend. Unter dem Hashtag #LeaveNoOneBehind​​ wird die sofortige Evakuierung der Lager und besserer Schutz von Geflüchteten gefordert.

Im Gespräch mit Mekonnen Mesghena von der Heinrich-Böll-Stiftung plädiert SEEBRÜCKE-Mitgründerin und Sprecherin Liza Pflaum für solidarisches Handeln. Sie verweist darauf, dass die Kommunen auch während der Pandemie weiterhin aufnahmebereit sind. Es fehle lediglich seitens der Bundesregierung die Bereitschaft, den Forderungen nachzukommen. Die Aufnahme von nur 47 Kindern bleibe weit hinter den Kapazitäten, die Kommunen derzeit für die Unterbringung von Geflüchteten haben und sei angesichts der Größe Deutschlands "lächerlich".

Auch die Lager in Libyen müssen angesichts der verheerenden Menschenrechtsverletzungen - und das nicht erst seit der Pandemie - dringend evakuiert werden. Anstatt in militärische Abschottung sollte die EU in den Schutz von Menschen investieren.

Beschreibung

Begriffe wie „Fremdenfeindlichkeit“ oder „Ausländerfeindlichkeit“ werden häufig statt „Rassismus“ verwendet. Prof. Dr. Paul Mecheril ist Professor für Interkulturelle Bildung am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Direktor des dortigen Center for Migration, Education and Cultural Studies. Im Gespräch erklärt er Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften, welche essenziellen Unterschiede zwischen diesen Begriffen stehen. Was hat diese Diskriminierung mit Zugehörigkeit zu tun? Was hat Rassismus mit Machtverhältnissen zu tun? Und wieso kann Rassismus greifen, obwohl wir nicht von Rassismus sprechen?

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„Ich bin die Zukunft.“ 

Wir sind die Zukunft. Das kann nur für alle umgesetzt werden, wenn (Alltags-)Diskriminierungen aufhören. In diesem Video sprechen sich unterschiedliche junge Menschen für eine gemeinsame Zukunft aus: eine Zukunft die für alle gleichberechtigt und selbstbestimmt ist. Das Video soll ein Zeichen gegen Rechtspopulismus bzw. -extremismus und für mehr Solidarität setzen.

Es ist außerdem eine Gegenreaktion zur Kampagne 120 Dezibel, die von einer rechten identitären Frauenbewegung initiiert wurde. Diese widerrum dient als Antwort zur #metoo-Kampagne. Ihr Ziel ist es, geflüchtete Männer als per se gefährlich für weiße europäische Frauen einzustufen.

 

Beschreibung

In diesem empowernden Video berichten Menschen mit Behinderungen in Europa von Alltagserfahrungen, persönlichen Erfolgen und dem Stigma und der Diskriminierung, die ihnen entgegengebracht werden. Besonders betont werden multiple Diskriminierungen (Intersektionalität). Darüber hinaus zeigt das Video gruppenorientiertes Arbeiten an Projekten gegen Ableismus von bzw. mit Menschen mit Behinderungen.

Beschreibung

Von Rassismus betroffene Menschen werden immer wieder mit der Frage konfrontiert: Können weiße Menschen nicht auch Rassismus erleben? Nein, aber sie können Diskriminierung auf anderen Ebenen erfahren, z. B. aufgrund ihres Geschlechts, oder auch Stigmatisierung, Vorurteile usw. erleben. Rassismus an sich ist jedoch ein tiefverankertes Konstrukt weißer Personen, um nicht-weiße Menschen zu unterdrücken. Das Video eignet sich auch dazu, wenn von Rassismus betroffene Personen die Argumente fehlen, dem Irrglauben des „Reversiven Rassismus“ entgegenzutreten.

Women Get Really Personal About Their Periods (ft.@DominoKati) - Wanted Adventure

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Über die Hälfte der Weltbevölkerung menstruiert einen Großteil im Leben. Warum wird so wenig darüber geredet? Dana und Kati tauschen sich über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Periode aus und lassen auch andere Frauen zur Sprache kommen. Wie war die erste Periode, wie wird damit in der Schule, der Familie oder im Freund*innenkreis umgegangen und warum wird Menschen mit Periode gesagt, sie dürfen nicht darüber reden?