Migration und Männlichkeit erklärt - Interview und Analyse mit Prof.in Susanne Spindler - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften spricht mit Susanne Spindler, Professorin für Soziale Arbeit und Migration an der Hochschule Düsseldorf. Spindler thematisiert hegemoniale weiße Männlichkeit, die in einer sozial konstruierten Hierarchie an der Spitze steht. Dabei werden immer „andere“ Männlichkeiten in Beziehung dazu gestellt, sodass die hegemoniale Männlichkeit ihren Status erhalten kann. So werden rassifizierte oder migrantische Männlichkeiten als negativer dargestellt. Am Beispiel migrantischer bzw. muslimischer Männlichkeit sprechen beide über die Wichtigkeit, weder spezifische Männlichkeiten einer spezifischen Gruppe per se zuzuschreiben noch toxische Männlichkeiten zu beschönigen. Eine klare gesellschaftliche Kontextualisierung und Analyse kann dabei helfen, sich nicht in Verallgemeinerungen zu verlieren. Spindler gibt auch mögliche Handlungssansätze, wie Geschlechterdemokratie im Rahmen von Migration verbessert werden kann.

Islambild in den Medien erklärt - Interview und Analyse mit Prof. Kai Hafez - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften spricht mit Prof. Kai Hafez der Universität Erfurt, Philosophische Fakultät. Wieso sind die medialen und politischen Bilder des Islams selektiv und meist negativ? Hafez gibt dennoch Hoffnung durch akademische Gegenbewegungen in Deutschland, die aber oft regional-politisch geprägt sind und damit nur teilweise in deutschen Bundesländern vertreten sind. Hafez betont die Notwendigkeit, eine Veränderung in den Institutionen zu schaffen, sodass die Mehrheitsgesellschaft durch Bildung die negativ behafteten Stereotype des Islams in den Massenmedien kritisch hinterfragen kann.

Antimuslimischer Rassismus erklärt - Interview und Analyse mit Prof.in iman Attia - Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e. V.

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Diskurse entwickeln sich schnell weiter und gleichzeitig auch deren Begrifflichkeiten: Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin) erklärt, wieso sie im Feld des antimuslimischen Rassismus forscht und was diesen Begriff von z.B. Islamfeindlichkeit unterscheidet. Sie erklärt Öczan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften wo laut Rassismusforschung die Ursprünge von Rassismen liegen: Von der Vertreibung jüdischer Personen und Muslim*as in Europa über die Konstruktion des „Orient“und „Westens“ bis zu aktuellen Einwanderungsdebatten in Deutschland. Welche Rolle spielen dabei mediale und politische Bilder und welchen Einfluss haben sie auf die Gesellschaft? Wie gleichen Privatpersonen diese Bilder mit eigenen Erfahrungen ab? Was kann getan werden, um antimuslimischen Rassismus entgegenzuwirken?

consent for kids - Blue Seat Studios

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Das Video bietet eine kindgerechte Erklärung über das Konzept von Konsens, der Zustimmung beider Seiten zum Sex. Das Video nutzt eine Kinder-Stimme zum Erklären des Sachverhalts. Den Kindern werden über Zeichnungen verschiedene Situationen näher beschrieben.

Konsens wird in Bezug zu anderen Kinder, Unbekannten, Erwachsenen und auch Familienmitgliedern erläutert und körperliche Autonomie wird benannt. Ebenfalls wird ausdrücklich benannt, dass Konsens nur über Freiwilligkeit des*der Zustimmenden funktioniert. Bestechung über Geschenke oder Androhung von Gewalt verunmöglichen Konsens. Besonders hier wäre die Kontextualisierung, für was Kinder keinen Konsens geben dürfen: rechtliche Verträge, das Recht zu wählen und sexuelle Situationen. 

Es wird den Kindern erklärt, dass es falsch ist, wenn Erwachsene etwas tun zu dem Kinder nicht zustimmen können - die Verantwortung und Schuld wird hier klar dem Erwachsenen zugeschrieben. Das Kind trägt keine Schuld und wird ermutigt, sich an eine Vertrauensperson zu wenden und Konsens zu üben.

 

 

'We are the most homophobic country in the EU': Poland’s election and the LGBT fightback - The Guardian

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Andrzej Duda wirbt seit seiner Amtszeit 2015 als polnischer Präsident für "traditionelle Werte". Bart Staszewski, LGBT-Aktivist*in, wird im Wahlkampf im Sommer 2020 dabei begleitet, auf die sogenannten "LGBT-freien" Zonen (ca. 1/3 Polens) aufmerksam zu machen, die insbesondere in ländlicheren Gegenden vorzufinden sind. Staszewski spricht über die politische Instrumentalisierung von LGBT im Wahlkampf und die psychischen Belastungen von LGBT, die vor allem jüngere Menschen betreffen. Die Kurzdoku zeigt, dass die Hoffnung für eine bessere Zukunft immer noch da ist. 

Duda hat den Wahlkampf gewonnen und bleibt weiterhin polnischer Präsident.

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Stop Telling Women To Smile ist ein Kunstprojekt der New Yorker Künstlerin Tatyana Fazlalizadeh, in dem sie genderbasierte Gewalt und Belästigung auf der Straße anspricht. Sie erstellt Portraits von Frauen und ihren Geschichten, die die Belästiger und Täter direkt ansprechen, und die sie in deren Nachbarschaft öffentlich an die Wände klebt.