Буллинг и рисковое поведение подростков / Bullying and Risky Behaviour in Adolescents - Фонд им. Генриха Бёлля в России

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Irina Kosterina, Genderforscherin, Kandidatin der Sozialwissenschaften und Programmkoordinatorin für die Heinrich-Böll-Stiftung in Russland, spricht in diesem Video über Männlichkeit als homosoziale Konstruktion. Dies gilt insbesondere für Jungen in ihrer Teenagerphase. Währenddessen sind diese einem erhöhten Gruppendruck ausgesetzt, sich sowohl als „echter Junge“ als auch als „echter Mann“ zu beweisen. Deshalb kommt es in Schulen oder Gangs immer wieder zu Problemen, die z. B. durch Homophobie als Teil „wahrer Männlichkeit“ Ausdruck bekommen können. Darüberhinaus ist die Art und Weise wie man sich behauptet sehr von sozioökonomischen Ressourcen abhängig.

Откуда взялись мальчики? / How do boys get to be boys? - Фонд им. Генриха Бёлля в России

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Wie prägt die Geschlechtersozialisation bereits ungeborene Kinder? Und woher kommen bestimmte Männertypen? Selektive Schwangerschaftsabbrüche in der Vergangenheit waren meist zugunsten von biologischen Jungen. Bereits vor deren Geburt gilt in manchen Gesellschaften die farbliche Zuordnung: Mädchen = rosa, Jungen = blau. Irina Kosterina ist Genderforscherin, Kandidatin der Sozialwissenschaften und Programmkoordinatorin für die Heinrich-Böll-Stiftung in Russland. Sie betont die relativ neue Forschung der Jugend bzw. Adoleszenz, die ihre Anfänge erst Ende des 19. Jhd.s hatte. Welche wichtige Rolle können sogenannte „Peergroups“ haben und wie beeinflussen diese die Jugendphase und Gendervorstellungen?

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Othering leitet sich von dem englischen Begriff "other" ("andersartig") ab. Der Begriff wird im Deutschen manchmal mit "VerAnderung" oder "Fremd-Machung" übersetzt. Othering beschreibt, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Machtgefälles: die als anders Beschriebenen sind von Diskriminierung betroffen und haben deswegen wenig Möglichkeiten, sich gegen die Zuschreibungen zu wehren. (Für weitere Informationen zur Definition, siehe hier) Entstanden ist das Konzept im Kontext der postkolonialen Theorie, vor allem von Edward Said und Gayatri C. Spivak geprägt.

In dieser Folge von Diversity von A-Z erklärt die Choreografin, Performerin und Dozentin Olivia Hyunsin Kim, was der Begriff für sie bedeutet und vor allem was er im Kulturbetrieb bedeutet. Anhand einiger Beispiele zeigt sie, wie sie in ihrer Arbeit mit Stereotypen statt nur gegen sie arbeitet, um sie von innen zu empowern.

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Wofür ist Genderkompetenz gut? Inwieweit kann dies für den Arbeitskontext relevant sein? Und in welchen Bereichen ist dies besonders wichtig? Durch Genderkompetenz können wir verschiedene Lebensrealitäten besser berücksichtigen und Chancengleichheit fördern. Fachwissen, soziale Kompetenz und richtige Methoden sind die Hauptsäulen der Genderkompetenz. Im Idealfall wird diese intersektional betrachtet, sodass Mehrfachdiskriminierungen aufgedeckt werden können.

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Aus der Perspektive der Jungen*arbeit wirft Olaf Jantz einen Blick auf die soziale Kategorie der Armut. Unterrepräsentierte Armutsphänomene finden auch in der Pädagogik wenig Aufmerksamkeit, dabei lassen sich mit einer intersektionalen Linse einerseits Gemeinsamkeiten, andererseits auch Unterschiede zu anderen Kategorien wie Rassismus erkennen. Jantz betont dabei, dass an erster Stelle eine kritische Selbstreflexion der eigenen Rolle als pädagogische Fachkraft geschehen muss, da sonst internalisierte klassistische Zuschreibungen reproduziert werden und eine erfolgreiche Arbeit mit den Jungen* behindern können. Anhand von Themenkomplexen, u. a. der Ansprache/Sprache, Identifikation, Anerkennung, Beschämung oder auch Spannungsfeldern zwischen der eigenen akademisierten Disziplin und der Praxis, skizziert Jantz im ersten Teil des Vortrags Herausforderungen der Jungen*arbeit auf diesem Feld. 

Hier geht es zu den anderen Teilen des Vortrags:

„Schön & sicher feiern!?“ So einfach kann es sein! - Schön-sicher Feiern

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Von der Bewerbung einer Party, hin zur Beleuchtung oder Türpolitik: Diskriminierung, Sexismus und sexuelle Übergriffe sind im Veranstaltungs- und Partyalltag allgegenwärtig. Um euch als Veranstalter*innen und insbesondere eure Gäste vor negativen Erfahrungen so gut es geht zu schützen, zeigt dieses Erklärvideo umsetzbare Präventivmaßnahmen.

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Was wäre, wenn du einen Euro für jeden Akt der emotionalen Arbeit bekämst? Diese Frage beantwortet Melissa Lozada-Oliva in ihrem Gedicht auf emotionale, starke und empowernde Weise.

„If I had a nickel for every time I stayed up too late for someone who would never wake up for me, a dollar for every minute I tried to make a sad man feel less sad, a penny for every time I had to bend and stretch to prove to someone that I'm here, that I exist, my heart would rattle and shake with all of the coins spilling back into it, I would stop digging around in my pockets for pieces of myself“

Damit spricht sie die Nicht-Bezahlung emotionaler Arbeit an, insbesondere im privaten Beziehungsbereich und gegenüber (weißen) Männern. Sie thematisiert damit unausgesprochene Unterdrückungsmechanismen von Geschlechterrollen. Dabei gilt zu beachten, dass sie aus nicht-weißer Perspektive performt.

The Weird Girl Trope, Explained - The Take

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Das Video zeigt anhand von vielen Beispielen in Filmen und Serien die Stereotype des komischen Mädchens, aufgeteilt in Space Cadet, Basket Case, Goth, Smartass und Misfit. Es zeigt, was es mit diesen Rollenbildern auf sich hat und woran sie erkannt werden können. 

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Das gute Mädchen ist eine unschuldige, verträumte Romantikerin, die ihre Familie liebt und sich an traditionell "weiblichen" Aktivitäten wie Backen oder Basteln erfreut. Auch wenn sie sich genau so verhält, wie es die Gesellschaft von einer Frau erwartet, wird sie häufig bestraft oder verachtet - als prüde, langweilig und nicht mit sich selbst im Reinen. 

Das Video über den Good Girl Stereotyp stellt die Problematik dieses Rollenbilds dar. Außerdem zeigt es die Entwicklungen auf, die es über die Jahre hinweg gab und welche Alternativen es zur problematischen Darstellung gibt.