1# Jochen Schropp fragt: Was ist toxische Männlichkeit? - Schule gegen Sexismus - Pinkstinks Germany

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Toxisch bedeutet giftig oder, im übertragenen Sinne, schädlich. Maskulinität heißt Männlichkeit. Giftige Männlichkeit – das klingt irgendwie abstrakt und ein bisschen übertrieben. Oder? Dabei kann Männlichkeit wirklich toxisch sein. Und zwar auch für männliche Personen selbst. Die Schule gegen Sexismus beschäftigt sich damit, wie sich toxische Männlichkeit auf alle Menschen auswirkt und was wir dagegen machen können. Weitere Infos gibt es in diesem Artikel.

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Wie wird unser Geschlecht bestimmt, was ist Geschlecht überhaupt, und welche Merkmale schieben Geschlechtsidentität in welche Schublade? Maria von Genderdings beantwortet diese Fragen und erklärt, was Geschlecht in einer Gesellschaft, die hauptsächlich Zweigeschlechtlichkeit - männlich und weiblich - kennt, bedeutet. Wichtig dabei sind zum Beispiel die kulturell, gesellschaftlich und historisch bedingten Veränderungen von Geschlecht, die zeigen, dass es nichts festgeschriebenes ist.

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Nicht-binär, genderfluid, genderqueer, trans- oder crossgender, bisexuell oder pansexuell. Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen werden immer flexibler und vielfältiger. Vor allem aber werden sie eins: sichtbarer. 

Das finden noch lange nicht alle gut. Die "Gender-Ideologie" ist eine "postmoderne Verirrung" sagt die katholische Kirche. In der ganzen EU kämpfen Menschen gegen den "Genderwahn" und verteidigen alte Geschlechtskonzepte und Familienmodelle, auch mit Gewalt.

Aber ist das wissenschaftlich überhaupt korrekt? Sind die Unterscheidungen zwischen Geschlechtern überhaupt haltbar? Gibt es eine Grundlage für diese Argumentation? Diesen Fragen wird in der Dokumentation nachgegangen. Sie gelangt zum Schluss, dass die Grenzen auch in der Biologie fließender sind, als manche vielleicht denken.

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Der Verein Kaleb aus Chemnitz findet sich neben vielen seriösen Angeboten, als offizielle Schwangerenberatungsstelle auf einer Informationsseite des Sozialministeriums Sachsen. Er bekommt sogar Geld für seine Arbeit vom Freistaat. Die Recherchen in diesem Film zeigen aber: Die Beratung bei Kaleb Chemnitz e.V. ist alles andere als ergebnisoffen - so wie es eigentlich sein müsste, wenn es um das Thema Abtreibung geht. Vielmehr vertritt der Verein Auffassungen von sogenannten Lebensschützer:innen und evangelikale Christ:innen. Abtreibung bedeutet Kindstötung. Autorin Sabine Cygan war undercover in einer Beratung bei Kaleb in Chemnitz. Was sie dort erlebt hat, wirft die Frage auf: Wie kann es sein, dass der Verein finanziell vom Freistaat Sachsen gefördert wird?